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MÜNCHEN (awp international) - Der Lastwagen- und Motorenbauer MAN schreibt dank der unerwartet kräftigen Konjunkturerholung im vergangenen Jahr wieder schwarze Zahlen. Unter dem Strich verdiente der Münchner Konzern 2010 rund 722 Millionen Euro, nachdem im Krisenjahr 2009 noch ein Verlust von 258 Millionen Euro in den Büchern stand. Der Umsatz wuchs von 12 auf 14,7 Milliarden Euro. In diesem Jahr sollen die Erlöse angesichts der guten Lage um 7 bis 10 Prozent wachsen. Vorbörslich legte die MAN-Aktie rund 1,75 Prozent zu.
"MAN ist 2010 zu alter Stärke zurückgekehrt", sagte Konzernchef Georg Pachta-Reyhofen am Montag in München. MAN hatte die Vorlage der Bilanz angesichts des ungeklärten Streits mit dem Käufer der von einer Korruptionsaffäre erschütterten früheren MAN-Tochter Ferrostaal um drei Wochen verschoben. Eine Einigung gibt es bisher allerdings nicht. MAN sei für eine rasche Lösung offen, bekräftigte Pachta-Reyhofen. "Es wird aber keine Einigung um jeden Preis geben."
Vom Ausgang des Streits hängt auch die weitere Zusammenarbeit mit der VW-Tochter Scania , mit der MAN nach dem Wunsch von Volkswagen enger zusammenrücken soll. Laut Pachta-Reyhofen ist der schwedische Konkurrent der richtige Partner, etwa bei der technischen Entwicklung von Hybridantrieben. "Deshalb führen wir mit Scania Gespräche über eine enge Zusammenarbeit bis hin zu einem Zusammenschluss beider Unternehmen", sagte Pachta-Reyhofen./sbr/DP/enl

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