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KÖLN (awp international) - Nach einem Bericht von "Report Mainz" über Lohndumping im Lebensmittelhandel überprüft die Einzelhandelskette Rewe die weitere Zusammenarbeit mit der Firma "headway logistic". "Report" hatte berichtet, dass die Firma ihren Lagermitarbeitern fast ausschliesslich Akkordlohn zahle. Die Firma ist demnach ausser für Rewe auch für Edeka und deren Discounttochter Netto tätig.
Ein Rewe-Sprecher teilte dazu am Dienstag mit: "Wir überprüfen die weitere Zusammenarbeit." Natürlich sei es unmoralisch, Mitarbeitern Tageslöhne von 37 Euro zu zahlen. "Wir kennen in unseren Standorten jedoch nicht einen Fall, wie er im Beitrag von "Report Mainz" für Netto dargestellt wurde. Und wir würden es auch nicht dulden." Beschwerden habe es bisher nicht gegeben. "In der aktuellen Überprüfung von Ende August hat uns der Dienstleister bestätigt, dass er alle von uns vorgegebenen Sozialstandards einhält."
Ein Mitarbeiter von "headway logistic" berichtete "Report Mainz", er habe in einem Monat nur knapp 380 Euro verdient, obwohl er voll gearbeitet habe. Die stellvertretende Ver.di-Bundesvorsitzende Margret Mönig-Raane sprach von "Sklavenverhältnissen" und forderte Rewe, Netto und Edeka auf, die Zusammenarbeit zu beenden./cd/DP/edh

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