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Metro kämpft weiter mit Wirtschaftskrise - Sparprogramm zeigt aber Wirkung

Dieser Inhalt wurde am 03. November 2009 - 07:50 publiziert

DÜSSELDORF (awp international) - Deutschlands grösster Handelskonzern Metro hat auch im dritten Quartal mit der Wirtschaftskrise zu kämpfen. Allerdings zeigt das Anfang des Jahres eingeleitete Sparprogramm inzwischen Wirkung und hat den Konzern vor grösseren Einbrüchen beim Ergebnis bewahrt. Der um Sondereffekte bereinigte operative Gewinn (EBIT) lag mit 357 Millionen Euro knapp unter dem Vorjahresniveau, wie Metro am Dienstag mitteilte. Unter dem Strich drückten unter anderem die Kosten für den Konzernumbau den Überschuss von 183 Millionen Euro auf 72 Millionen Euro. Zudem wurde das dritte Quartal von Währungsverlusten belastet. Der Konzernumsatz fiel um 4,6 Prozent auf 15,6 Milliarden Euro, was in erster Linie einem schwächeren Konsum im Ausland geschuldet war. In Deutschland hielt sich das Geschäft vergleichsweise stabil. Zur Metro-Gruppe gehören neben den gleichnamigen Grosshandelsmärkten, die Elektronikketten Media Markt und Saturn, die Real-Supermärkte sowie die Kaufhauskette Galeria Kaufhof.
Für das Gesamtjahr blieb Metro weiterhin eine Prognose schuldig. Klar ist aber, dass Umsatz und Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr zurückgehen werden. Für den Konzern ist vor allem das anstehende Weihnachtsgeschäft wichtig, in dem der Grossteil des Umsatzes und Ergebnisses gemacht wird. Dafür sei die Metro gut vorbereitet, hiess es. Eine wesentliche Trendverbesserung werde es im vierten Quartal aber nicht geben.
she/wiz

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