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Baar (awp/sda) - Der Solarindustrie-Zulieferer Meyer Burger hält derzeit über 75% des Grundkapitals und der Stimmrechte an der Roth & Rau AG. Im Rahmen des Übernahmeangebots seien innerhalb der weiteren Annahmefrist gemäss provisorischem Ergebnis Aktien entsprechend einem Anteil von über 33% angedient worden, teilte das Unternehmen am Freitagabend mit.
Zusammen mit den Aktien, die bereits während der Annahmefrist angedient wurden (14,59%) und der am Ende der Annahmefrist gehaltenen Beteiligung von 17,79% (inkl. 3,9% unter der aufschiebenden Bedingung der Kartellfreigabe in China) sowie weiteren Aktien, die ausserhalb des Übernahmeangebots gekauft wurden, komme Meyer Burger damit auf über 75%, hiess es weiter.
RENA-ANTEILE ERWORBEN
Zuvor wurde bekannt, der Thuner Konzern das Roth&Rau-Aktienpaket der deutschen Gutekunst-Holding in Höhe von knapp 20% erwerben konnte. Der Schwarzwälder Photovoltaik-Spezialist Rena, der Teil der Gutekunst-Holding ist, habe Meyer Burger 19,9% der Aktien von Roth&Rau verkauft, teilte Roth&Rau am Freitag mit.
Der deutsche Unternehmer Jürgen Gutekunst war bislang ein Störfaktor für die Übernahmepläne von Meyer Burger: Gutekunst stockte seine Anteile an Roth&Rau auf, nachdem Meyer Burger am 11. April die Offerte für das Unternehmen angekündigt hatte. Am 20. April hielt Gutekunst erst 10,49% der Anteile.
Meyer Burger besass nach Ende der Frist für das Übernahmeangebot am 8. Juni 32,38% der Roth&Rau-Aktien. Die verlängerte Frist lief letzten Dienstag ab.
GLEICHER PREIS
Gutekunst erhielt laut dem Roth&Rau-Communiqué keinen besseren Preis für seine Aktien: Meyer Burger zahlte Rena den im öffentlichen Kaufangebot offerierten Preis von 22 Euro pro Aktie.
Für Aufsehen sorgte kürzlich die Ankündigung der deutschen Finanzaufsicht, sie gehe der Frage nach, ob sich Firmeninsider unerlaubt mit Aktien eingedeckt haben. Gegen wen sich die Untersuchung richtet, gab die deutsche Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) nicht bekannt. Die Aktie von Roth&Rau hatte bereits Tage vor der Meyer-Burger-Offerte im April kräftig angezogen.
Das Deutsche Bundeskartellamt hatte die Kartellfreigabe für die Übernahme und den damit verbundenen Zusammenschluss der beiden Unternehmen bereits im Mai 2011 erteilt. Die Freigabe durch die Kartellbehörden in China ist derzeit noch ausstehend.
Das definitive Ergebnis am Ende der weiteren Annahmefrist wird am 28. Juni 2011 bekannt gegeben.
cc

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