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(Erweitert um weitere Details zum Geschäftsgang)
Steffisburg (awp) - Die in der Solartechnologie tätige Meyer Burger hat im vergangenen Jahr von der Fusion mit der 3S Industries und dem Boom in der Solarbranche kräftig profitiert. Die Verkaufszahlen schnellten stark nach oben und der Gewinn verdreifachte sich. Die Auftragsbücher sind prall gefüllt und im laufenden Geschäftsjahr soll die Milliarden-Grenze beim Umsatz übersprungen werden.
Der EBITDA erreichte 187,5 Mio CHF nach 63,3 Mio CHF im Vorjahr. Beim EBIT waren es 127,9 Mio CHF nach 41,3 Mio, wobei die Marge 15,5 (9,8)% erreichte. Der Konzerngewinn kletterte um mehr als das Dreifache auf 97,9 Mio CHF, wie die Anbieterin von Systemen und Produktionsanlagen für die Solarindustrie am Montag mitteilte.
Bereits bekannt sind die Umsatzzahlen: Hier kam es 2010 nahezu zu einer Verdoppelung auf 826,0 Mio CHF. Das Umsatzplus setzt sich zusammen aus 62% organischem und 34% fusions- bzw. akquisitionsbedingtem Wachstum. Am stärksten stiegen die Verkäufe in Asien (+150%). Die Region stellt mit drei Vierteln des Nettoumsatzes weiterhin die gewichtigste Kundenregion da. Auf die Region Europa entfielen 17% des Nettoumsatzes, weitere 7% konnten mit Kunden in den USA erzielt werden.
Über eine mögliche Dividendenausschüttung wird in der Mitteilung nichts ausgesagt. Im Vorjahr verzichtete Meyer Burger auf die Bezahlung einer Dividende.
Die Solarbranche erholte sich im Berichtsjahr 2010 wieder deutlich. Bereits im ersten Halbjahr 2010 zeichnete sich ab, dass Grossprojekte, die zu einem substanziellen Ausbau der Kapazitäten bei den Solarzellen-Herstellern in den Jahren 2011 bis 2013 führen, wieder zu normalen Konditionen finanziert werden können.
In der zweiten Jahreshälfte habe sich dieser Trend zunehmend bestätigt. Meyer Burger konnte in diesem Umfeld verschiedene Grossaufträge abschliessen und verzeichnete insgesamt im 2010 ein Volumen an neu erteilten Aufträgen von rund 1,33 Mrd CHF und damit sieben Mal mehr als im Vorjahr. Erstmals in der Unternehmensgeschichte stiegen damit sowohl der Auftragseingang wie auch der Auftragsbestand über die Marke von 1 Mrd CHF.
Der Betriebsaufwand war mit gut 87 Mio CHF mehr als doppelt so hoch wie im Vorjahr. Grund sind vor allem volumenbedingt höhere Frachtkosten, zusätzliche Kosten als Folge der Erweiterung der Unternehmensgruppe und M&A Ausgaben im Zusammenhang mit der Fusion mit 3S Industries im Januar 2010.
Wegen einer rückwirkenden Steuergutschrift für die Tochtergesellschaft MB Wafertec ergab sich für 2010 ein einmaliger positiver Effekt von 9,6 Mio CHF auf den Ertragssteuern und eine Reduktion auf dem Steueraufwand von 14,1 Mio CHF. In der Erfolgsrechnung 2010 ist insgesamt ein Steuerertrag von 4,6 Mio CHF enthalten, gegenüber einem Steueraufwand von 10,1 Mio CHF im Vorjahr.
Die Gruppe ist nach der positiven Entwicklung schuldenfrei. Der Bestand an flüssigen Mitteln und die Cashflows ermöglichten es, rund 49 Mio CHF des im September 2009 vereinbarten Syndikatskredits frühzeitig zurückzuzahlen. Zudem wurden weitere 6,9 Mio CHF an Bankverbindlichkeiten beglichen.
Trotz dieser Rückzahlungen beliefen sich die flüssigen Mittel Ende Jahr auf 393,5 Mio CHF. Das Eigenkapital erhöhte sich aufgrund des Ergebnisses und der im Rahmen der Fusion mit 3S Industries AG durchgeführten Kapitalerhöhung auf 642,9 (196,3) Mio CHF. Die Eigenkapitalquote stieg auf 60,3% (42,7%).
Meyer Burger ist positiv für die Zukunft gestimmt und geht von einem weiterhin starken Wachstum in der Solarindustrie aus. Per 31. Dezember 2010 belief sich der Auftragsbestand auf fast 1,5 Mrd CHF. Entlang der Wertschöpfungskette der Solarindustrie sieht sich das Unternehmen "hervorragend positioniert". Für das Geschäftsjahr 2011 wird ein Nettoumsatz von rund 1,2 Mrd CHF und eine EBITDA-Marge von rund 20% angestrebt.
Der ordentlichen Generalversammlung vom 21. April 2011 wird CEO Peter Pauli zur Wahl in den Verwaltungsrat vorgeschlagen.
ps/uh

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