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(Mit weiteren Angaben)
HOHENSTEIN-ERNSTTHAL (awp international) - Der vor der Übernahme durch Meyer Burger stehende Solar-Maschinenbauer Roth & Rau hat zum Jahresauftakt erneut rote Zahlen geschrieben. Bis Ende des Jahres solle aber wieder ein Plus unter dem Strich stehen, teilte das Unternehmen mit und bestätigte damit seine Ziele für 2011. Angesichts der bevorstehenden Übernahme durch die Schweizer standen die Zahlen jedoch am Freitag an der Börse kaum im Fokus.
Die Titel büssten in einem freundlichen TecDax etwas an Wert ein. Wettbewerber Centrotherm war Anfang der Woche trotz eines starken Jahresauftakts bei seiner Prognose geblieben.
In den ersten drei Monaten stieg der Umsatz zwar von 35,3 auf 59,7 Mio EUR. Vor Zinsen und Steuern (EBIT) ergab sich aber ein Verlust von 7,3 Mio. Zu Beginn des Vorjahres waren es minus 0,78 Mio gewesen. Unter dem Strich summierte sich das Minus auf 6,3 Mio EUR, nach minus 0,6 Mio zum Jahresauftakt 2010. Roth & Rau machte dafür vor allem eine bilanzielle Umstellung verantwortlich.
Während bisher Aufträge für Anlagen gemessen am Stand ihrer Bearbeitung verbucht wurden, fliessen sie nun erst nach der Endabnahme in das operative Ergebnis ein. Daraus ergebe sich für Roth & Rau ein negativer Ergebnisbeitrag von 5 Mio EUR. Hinzu kamen den Angaben zufolge Einmalaufwendungen für den Konzernumbau, etwa Abfindungszahlungen an Mitarbeiter, in Höhe von gut 1 Mio EUR. Aufwendungen im Zuge der geplanten Übernahme beliefen sich auf weitere knapp 3 Mio EUR. Meyer Burger will am Montag (16. Mai) das offizielle Übernahmeangebot vorlegen. Roth & Rau begrüsst das Vorhaben.
Im vergangenen Jahr war Roth & Rau wegen millionenschwerer Abschreibungen im Geschäft mit schlüsselfertigen Anlagen unter dem Strich ins Minus gerutscht. Daraufhin verordnete sich das Unternehmen eine Umstrukturierung inklusive Personalabbau. Damit will Roth & Rau in diesem Jahr wieder in die schwarzen Zahlen kommen. Der Auftragsbestand summierte sich bis zum Ende des ersten Quartals auf 265,2 Mio EUR (Vorjahr: 225,3 Mio). Zusammen mit dem bereits realisierten Umsatz reicht dies laut Roth & Rau, um die Ziele zu erreichen.
Diese bestätigte das Unternehmen am Freitag. "Auch wenn wir damit rechnen, dass die aktuell sehr starke Auftragsentwicklung im zweiten Halbjahr etwas an Schwung verlieren wird, gehen wir für das Gesamtjahr 2011 unverändert von einer Umsatzsteigerung auf 300 bis 325 Millionen Euro bei einer EBIT-Marge im Bereich von 4 bis 7 Prozent aus", hiess es. Der grösste Umsatz- und Ergebnisbeitrag werde im zweiten Halbjahr erwartet. Das zweite Quartal werde noch unter dem Einfluss der veränderten Bilanzierungspraxis stehen.
nmu/stw/wiz

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