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Zürich (awp) - Chiphersteller Micronas hat im Geschäftsjahr 2010 nach einer Restrukturierung und Neuausrichtung des Geschäfts wieder schwarze Zahlen geschrieben. Sondereffekte aus der Dekonsolidierung von Gruppengesellschaften brachten indes im letzten Jahresviertel noch einmal einen Verlust. Für 2011 wird ein weiteres Wachstum des Hall-Sensor-Geschäfts erwartet.
Der Reingewinn von Micronas lag nach vier verlustreichen Jahren bei 6,7 Mio CHF. 2009 hatte der Fehlbetrag 179,0 Mio CHF betragen. Der EBIT lag bei 26,1 nach einem Vorjahresverlust von 169,4 Mio CHF, teilte die Gesellschaft am Donnerstag mit. Es resultierte eine EBIT-Marge von 13,7%.
"Als Folge einer konsequenten Neuausrichtung auf das Automotive-Geschäft und eines strikten Sparkurses gelang die Genesung rascher als ursprünglich geplant" lässt sich CEO Matthias Bopp in der Mitteilung zitieren.
Der Nettoumsatz ging um 21% auf 190,3 Mio CHF zurück. Während sich die Verkäufe im Hauptbereich Automotive um 29% auf 163,7 Mio CHF erhöhten, habe sich der Consumer-Umsatz "erwartungsgemäss" um 77% auf 26,6 Mio CHF vermindert. Micronas hatte sich im Jahr 2009 weitgehend vom Consumer-Geschäft getrennt.
Mit den vorgelegten Zahlen hat Micronas die Erwartungen der Analysten beim Reingewinn nicht getroffen.
Dies liegt am vierten Quartal. Dort schrieb Micronas einen Verlust von 8,9 Mio CHF, nachdem das Unternehmen im dritten Quartal noch einen Gewinn von 19,8 Mio CHF gemacht hatte. Einer Präsentation zur Bilanzmedienkonferenz zufolge belasteten Verluste aus Währungseffekten aus der Dekonsolidierung von Gruppengesellschaften das Schlussquartal mit rund 10 Mio CHF. Mit 45,1 Mio CHF fiel der Umsatz im letzten Jahresviertel nur leicht unter den Vorquartalen aus.
Micronas verfügte den Angaben zufolge per Ende 2010 über flüssige Mittel von 165,4 Mio CHF, nach 188,4 Mio per Ende 2009. Mit einem Eigenkapital von 122,7 Mio CHF stieg die Eigenkapitalquote auf 44%.
Nach Sparten betrachtet leistete "Automotive" mit 21,9 Mio CHF den Hauptteil des EBIT. Im Vorjahr hatte noch ein Betriebsverlust von 17,7 Mio CHF resultiert. Das Geschäft habe von der Belebung der Automobilmärkte profitiert. Besonders die asiatischen Märkte, wie auch der amerikanische Markt hätten sich sehr schnell erholt, so das Unternehmen.
Der Bereich Consumer schrieb einen Betriebsgewinn von 4,2 Mio CHF, nach einem Fehlbetrag von 151,7 Mio CHF im Jahr zuvor. Geholfen hätten eine bessere Auslastung der Waferfabrik dank kontinuierlicher Aufträge. Die Auslastung der Freiburger Fertigungsbereiche sei im Verlauf des Jahres wieder auf 75% gesteigert worden, heisst es weiter.
Micronas rechnet für das Geschäftsjahr 2011 mit einem weiteren Wachstum des Kernbereiches Hall-Sensoren. Für das erste Halbjahr 2011 wird für die Gruppe ein Umsatz in der Grössenordnung von 85 Mio CHF bei einer EBIT-Marge in Höhe von 10% erwartet. Der Umsatz im Automotive-Bereich soll bei 82 Mio CHF liegen.
Die Gesellschaft werde ab 2011 nur noch die Halbjahreszahlen in Form des bisherigen Aktionärsberichts veröffentlichen, heisst es weiter. Die Quartalszahlen für das erste und das dritte Quartal würden durch eine kurze Medienmitteilung mit Interimszahlen bekannt gegeben.
ra/cc

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