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Zürich (awp) - Der Chiphersteller Micronas sieht sich im zweiten Quartal 2010 mit der Neuausrichtung des Geschäfts auf Kurs. Der Fokus auf den Automotive-Bereich soll die Rentabilität des Unternehmens weiter verbessern. Im Berichtszeitraum reduzierte Micronas den Reinverlust auf eine rote Null und rechnet für das Gesamtjahr neu mit einem ausgeglichenen Ergebnis.
Im zweiten Quartel erzielte die Gesellschaft einen Gruppen-Umsatz von 49,3 Mio CHF, nach im Vorjahreszeitraum ausgewiesenen 64,2 Mio CHF. Das Betriebsergebnis vor Restrukturierung wird mit 4,5 Mio CHF angegeben. Der EBIT lag bei 6,1 (VJ -0,6) Mio CHF und der Reinverlust reduzierte sich auf 0,4 (VJ-Verlust 1,3) Mio CHF, wie Micronas am Dienstag mitteilte.
Damit hat das Unternehmen die Markterwartungen übertroffen. Analysten hatten im Durchschnitt (AWP-Konsens) mit einem Umsatz von 45,8 Mio CHF, einem EBIT von 1,3 Mio CHF und einem Reinverlust von 0,7 Mio CHF gerechnet.
In den ersten sechs Monaten belief sich der Umsatz auf 96,6 (144,5) Mio CHF, der EBIT betrug 6,9 (-156,9) Mio CHF und der Reinverlust 4,3 (VJ-Verlust 157,9) Mio CHF. Im Vorjahreszeitraum hatten sich Rückstellungen für die Restrukturierung deutlich negativ auf die Erfolgsrechnung ausgewirkt.
Von April bis Juni gingen Bestellungen von 63,7 (VQ 53,5) Mio CHF ein, per Quartalsende wurde ein Orderbestand von 70,1 (VQ 59,6) Mio CHF ausgewiesen. Die Book-to-bill-Ratio stieg damit auf 1,29 nach 1,13 im Vorquartal.
Die Auslastung in der Freiburger Produktion lag im zweiten Quartal 2010 weiterhin bei über 70%. Hierzu trugen laut Mitteilung neben dem steigenden Bedarf bei den Sensoren auch Restvolumina bei den Consumer-Produkten bei.
Der Bereich Automotive erzielte einen Umsatz von 42,4 Mio CHF bei einem Betriebsgewinn von 4,3 Mio CHF. Die Kosten der noch nicht ausreichend ausgelasteten Fertigung belasteten das operative Ergebnis mit 2,9 Mio CHF.
Der Automobilmarkt entwickelt sich laut Micronas derzeit unterschiedlich. Während sich in Europa das Auslaufen der Förderprogramme deutlich bemerkbar mache, wachse der Markt in den USA weiter. In Japan zeigten sich ebenfalls positive Wachstumstrends, hiess es. In China lege der Automobilmarkt weiterhin stark zu, wobei sich das Wachstumstempo leicht verlangsame. China bleibe 2010 mit deutlichem Abstand der grösste Automarkt, vor den USA und Japan. Besonders rasant wachse der Sektor der Premium-Fahrzeuge in China, wovon vor allem die deutschen Automobilhersteller profitierten.
Im Bereich Consumer betrugen der Umsatz 6,9 Mio CHF und der Betriebsgewinn 1,8 Mio CHF.
Die Liquidität wird mit 167,9 Mio CHF per 25. Juni 2010 angegeben, was einem Rückgang von 11,2 Mio CHF gegenüber Ende März entspricht. Davon wurden 12,1 Mio CHF für Restrukturierungszahlungen ausgegeben. Der Liquiditätsabfluss im operativen Bereich konnte damit im ersten Halbjahr gestoppt werden. Die Eigenkapitalquote lag per Ende Juni bei 39,0% nach 37,1% per Ende März.
Zum Ausblick erklärte Micronas, die von Verwaltungsrat und Management Anfang Jahr eingeleiteten Massnahmen wirkten sich bereits positiv aus. Die Restrukturierung und die damit verbundene strategische Ausrichtung auf den Automotive-Bereich mit den zwei Produktlinien Hall-Effekt-Sensoren und embedded Mikrocontroller dürften die Rentabilität des Unternehmens weiter verbessern. Das Unternehmen rechnet neu für das gesamte Jahr 2010 mit einer EBIT-Marge in Höhe von 5 bis 7% und einem ausgeglichenen Ergebnis.
cc/cf

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