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(Ergänzt um Details zu den Divisionen)
Biel (awp) - Der Maschinen- und Anlagenspezialist Mikron hat die negativen Folgen der Wirtschaftskrise im Geschäftsjahr 2010 weitgehend abgeschüttelt. Umsatz und Bestellungseingang stiegen mit der Erholung der Automobilindustrie deutlich an, nachdem im Geschäftsjahr 2009 beide Kennziffern deutlich eingebrochen waren. Für das abgelaufene Jahr 2010 erwartet Mikron nun einen positiven EBIT und gibt sich für die Zukunft zuversichtlich.
Der Umsatz stieg 2010 um 21,6% auf 182,5 Mio CHF, der Bestellungseingang um 69,5% auf 219,8 Mio CHF. Der Auftragsbestand erreichte per Ende 2010 83,9 Mio CHF (+63,9%), wie der Hersteller von Bearbeitungs- und Montagesystemen am Donnerstag mitteilte.
Mit dem ausgewiesenen Umsatz hat das Unternehmen die Prognose der Bank Vontobel (176,9 Mio) übertroffen.
Die gute Nachfrage, die bereits im ersten Halbjahr verzeichnet worden sei, habe auch im zweiten Halbjahr angehalten, heisst es. Die Gruppe habe überdurchschnittlich am Aufschwung partizipieren können und verlasse die Krise nun mit "schlanken Strukturen". Der angestrebte leicht positive EBIT dürfte trotz der ungünstigen Entwicklung der Wechselkurse erreicht werden.
Das Geschäftssegment Machining, welches einen erheblichen Teil des Geschäftsvolumens mit der Automobilzulieferindustrie sowie der Schreibgeräteindustrie erzielt, verdoppelte den Bestellungseingang. Vor allem die Nachfrage aus China und Indien habe sich positiv entwickelt. In China konnte die Sparte erstmals Aufträge von lokal ansässigen Automobilzulieferfirmen an Land ziehen.
In Europa habe sich gegen Jahresende eine Erholung des Auftragsvolumens mit bestehenden Kunden gezeigt. Zudem seien Neukunden gewonnen worden. Das Werkzeug- und Servicegeschäft profitierte vor allem von den wieder gestiegenen Produktionszahlen der europäischen Automobilindustrie. Der Umsatz des Segmentes verbesserte sich um ein Fünftel. Als Ursache macht das Bieler Unternehmen den gestiegenen Bestellungseingang und den grossen Anteil an Bestellungen für Maschinen mit kurzen Lieferzeiten aus.
In der Division Automation, welche überwiegend Anlagen für die automatische Montage von handgrossen Produkten für Kunden aus der Pharma- und Medizinalindustrie herstellt, kletterte der Bestellungseingang um mehr als 40%. Es seien "massgeblich" mehr Aufträge ausserhalb des Segments Pharma/Medical eingegangen als im Vorjahr. Nach langer Absenz seien wieder Anfragen der europäischen Automobilindustrie verzeichnet worden.
Für die Zukunft gibt sich Mikron optimistisch. Der "erfreuliche" Auftragsbestand und die anhaltend gute Nachfrage nach den Produkten und Lösungen von Mikron sicherten eine gute Auslastung der Kapazitäten im neuen Geschäftsjahr. Allerdings dürften die ungünstigen Wechselkursverhältnisse eine weitere Verbesserung der Profitabilität beeinträchtigen.
Mikron teilte zudem mit, dass als Nachfolger für den zurück getretenen Johann Schneider-Ammann der kommenden Generalversammlung Patrick Kilchmann, Head of Group Services von Ammann Group, als neues Mitglied des Verwaltungsrats vorgeschlagen wird.
Detaillierte Informationen zum Jahresergebnis sollen anlässlich der Bilanzmedienkonferenz am 11. März 2011 bekannt gegeben werden.
ps/uh

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