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Regensdorf (awp) - Die Handyverkäuferin Mobilezone hat im Geschäftsjahr 2010 einen höheren Umsatz von 300,0 (VJ 297,9) Mio CHF erzielt. Der EBIT stieg auf 30,4 (28,2) Mio CHF und der Konzerngewinn auf 25,2 (23,3) Mio CHF, teilte das Unternehmen am Freitag mit.
Mit den Zahlen hat das Unternehmen die Erwartungen der Bank Vontobel übertroffen. Die Analysten hatten mit einem Umsatz von 286,0 Mio, einem EBIT von 27,5 Mio und einem Konzerngewinn von 22,9 Mio CHF gerechnet.
Mobilezone habe das Rekordergebnis des Vorjahres erneut gesteigert, so das Unternehmen. Das grösste Wachstum sei im abgelaufenen Geschäftsjahr mit einem Plus von mehr als 30% im Geschäftskundenbereich erzielt worden.
Die Aktionäre sollen eine höhere Dividende von 0,70 (0,55) CHF pro Aktie erhalten. Aufgrund neuer gesetzlicher Bestimmungen erfolge die Ausschüttung für Schweizer Privatanleger teilweise steuerfrei, hiess es.
Mobilezone plane auch zukünftig, die erzielten Gewinne grösstenteils auszuschütten, solange die Gesellschaft über eine vergleichbar komfortable Finanzstärke verfüge und sich keine strategischen Akquisitionsopportunitäten ergäben.
Für die Netzbetreiber Swisscom, Orange und Sunrise wurden 439'000 (445'000) Mobilfunkverträge abgeschlossen oder verlängert. Ende 2010 war Mobilezone an 141 Standorten präsent, gegenüber 135 im Vorjahr.
Das Unternehmen sieht das eigene Geschäftsmodell als krisenresistent. Mobilezone sei sich aber bewusst, dass das Marktumfeld auch weiterhin anspruchsvoll bleibe, hiess es. Aus diesem Grund will die Gesellschaft künftig noch stärker in die Unabhängigkeit des Unternehmens investieren.
Aktuell befinde sich ein Abo-Optimizer in Entwicklung, mit dem Kunden ihre individuellen Handykosten vergleichen und optimieren sollen. Neuheiten bei den Mobiltelefonen sollen die Nachfrage auch in diesem Jahr beleben.
Das Unternehmen will neue Shops an besten Lagen eröffnen, etwa im April 2011 im Einkaufscenter Rosenberg in Winterthur. Auch die Angebote für Geschäftskunden würden laufend ausgebaut, so die Mitteilung.
cc/rt

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