Mobiliar schreibt Verlust

Schuld am schlechten Ergebnis sind nicht die Schadensfälle, sondern Veränderungen am Kapitalmarkt. Keystone Archive

Die Schweizerische Mobiliar schreibt rote Zahlen: Die Versicherungs-Gesellschaft fuhr im vergangenen Jahr einen Verlust von 174 Mio. Franken ein.

Dieser Inhalt wurde am 26. April 2002 - 12:51 publiziert

In den vergangenen Jahren erzielte die Holding dank den guten Erträgen aus dem Finanzgeschäft stets positive Gesamtergebnisse. Im Jahr 2000 erwirtschaftete die Holding noch einen Gewinn von 160 Mio. Franken.

Ungünstige Entwicklung auf Kapitalmärkten

Im vergangenen Jahr sei dies nicht möglich gewesen, heisst es im Communiqué der Schweizerischen Mobiliar. Schuld daran sei die veränderte Situation an den Kapitalmärkten.

Die ungünstige Entwicklung, vor allem die markant gesunkenen Verkaufsgewinne, hätten den Ertrag aus Kapitalanlagen im Vorjahresvergleich um 25% oder 144 Mio. Franken vermindert, schreibt die Mobiliar. Zum reduzierten Ertrag sei ein erhöhter Aufwand für Kapitalanlagen von 534 Mio. Franken hinzugekommen.

Im Versicherungsgeschäft erhöhte die Gruppe ihr konsolidiertes Bruttoprämienvolumen um 14,9% auf 2,735 Mrd. Franken.

swissinfo und Agenturen

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