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Luzern (awp) - Die Immobiliengesellschaft Mobimo hat im Geschäftsjahr 2010 sowohl Reingewinn wie auch EBIT nur dank markant höherer Neubewertungen steigern können. Ohne diesen Effekt resultierte ein deutlich tieferes Ergebnis. Gleichzeitig konnte die Leerstandsquote bei den Anlageliegenschaften verringert werden. Für 2011 erwartet das Management deutlich steigende Mieteinnahmen aufgrund der Fertigstellung grösserer Wohnbauten sowie aus der Inbetriebnahme des Hotels im Mobimo Tower. Ebenfalls wieder ansteigen dürften die Erträge aus Promotionsverkäufen.
Der Reingewinns inklusive Neubewertungen stieg um 5,0% auf 66,0 Mio CHF, wobei hierin ein Erfolg aus Neubewertungen von 29,1 (9,3) Mio CHF enthalten ist. Ohne diese Neubewertungen fiel der Gewinn um 20,5% auf 44,2 Mio CHF. Der EBIT stieg um 4,0% auf 102,2 Mio CHF, wie die Luzerner Immobiliengruppe am Dienstag mitteilte.
Der Gewinn je Aktie sank dabei um 7,7% auf 13,01 CHF bzw. vor Neubewertung um 30,5% auf 8,70 CHF. Exklusive Neubewertung fiel die Eigenkapitalrendite somit auf 4,8 (7,1)%. Der Generalversammlung wird - wie im Vorjahr - eine Dividendenausschüttung in Form einer Nennwertrückzahlung von 9,00 CHF je Aktie vorgeschlagen.
Mobimo hat damit die Erwartungen der Analysten leicht übertroffen: Der AWP-Konsens für den Reingewinn (exkl. Neubewertungen) lag bei 39,7 Mio CHF.
Der Erfolg aus der Vermietung nahm um 25% auf 79,2 (63,1) Mio CHF zu, wobei die erstmals vollkonsolidierte LO Holding den Grossteil zu diesem Anstieg beisteuerte. Die Leerstandsquote bei den Anlageobjekten sank auf 5,1 (6,7)%. Der Ertrag aus dem Verkauf von Stockwerkeigentum (Promotion) reduzierte sich hingegen, bedingt durch die hohen Verkäufe im Vorjahr. Im Berichtsjahr wurden 57 Wohnungen verkauft, der damit verbundene Erfolg betrug 8,4 (25,2) Mio CHF.
Gestiegen ist auch der Wert des Gesamtportfolios, welcher neu mit 2'011,9 (1'877,5) Mio CHF angegeben wird (+7%).
Die Eigenkapitalquote per Ende Jahr belief sich auf 45% gegenüber 48% im Vorjahr. Der durchschnittliche Zinssatz für die Finanzverbindlichkeiten sank 2010 auf 2,9 (3,1)%, die durchschnittliche Restlaufzeit der Verbindlichkeiten betrug per Ende 2010 ,1 (5,1) Jahre. Weiter hat das Unternehmen 2010 eine Wandelanleihe in der Höhe von 175 Mio CHF mit einer Laufzeit bis 2014 am Markt platziert.
Per Anfang 2011 befanden sich Liegenschaften im Wert von 500 Mio CHF im Bau, davon entfielen 260 Mio CHF auf das Anlageportfolio und 240 Mio CHF für den Verkauf von Stockwerkeigentum. Im Berichtsjahr konnten zusätzlich zwei weiteren Baufelder in Lausanne sowie in Zürich-West gekauft werden. Mit diesen Neuerwerbungen und den Entwicklungsprojekten in Lausanne-Flon und im Torfeld in Aarau verfüge die Gesellschaft über eine gut gefüllte Projektpipeline mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von über 1 Mrd CHF bis 2015 (720 Mio CHF Anlageportfolio, 330 Mio Stockwerkeigentum CHF).
Das Marktumfeld bleibe jedoch anspruchsvoll, heisst es. Der Schweizer Immobilienmarkt sei zwar weiterhin robust und gekennzeichnet durch eine hohe Nachfrage nach attraktiven Büro- und Gewerbeflächen sowie hochwertigem Wohnraum an guten Lagen. Ebenso sorgen die tiefen Zinsen sowie die Konsumentenstimmung für weitere Nachfrage beim Wohneigentum. Schwieriger gestalte sich hingegen die Wiedervermietung von Büro und Gewerbeflächen.
Für 2011 erwartet Mobimo eine deutliche Steigerung der Mieteinnahmen aufgrund der Fertigstellung grösserer Wohnbauten wie z.B. des Beau-Séjour in Lausanne sowie aus der Inbetriebnahme des Hotels im Mobimo Tower. Im Weiteren würden die Erträge aus dem Promotionsgeschäft in der zweiten Jahreshälfte stark anziehen, insbesondere aus den vorgesehenen Eigentumsübertragungen der mehr als zur Hälfte verkauften Wohnungen im Mobimo Tower, ist das Unternehmen überzeugt.
dl/uh

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