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FRANKFURT (awp international)
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AKTIEN
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DEUTSCHLAND: - KAUM VERÄNDERT ERWARTET - Der deutsche Aktienmarkt wird am Donnerstag kaum verändert erwartet. BGC Partners taxierte den Dax am Morgen 0,05 Prozent tiefer bei 7.180 Punkten. Am Vortag hatte der Leitindex im Verlauf über 7.222 Punkten den höchsten Stand seit Mitte Mai 2008 erreicht, dann aber deutlich hierunter geschlossen. Im Fokus stehen für Händler die Unternehmenszahlen unter anderem der Munich Re und auch die Erläuterung der Bilanz der Deutschen Bank. Zum Start belastet etwas die Vorgabe der Wall Street: Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial verlor 0,15 Prozent seit dem Handelsschluss auf Xetra am Vortag. Am Nachmittag dürften dann noch einige US-Konjunkturdaten wie der ISM-Index Dienste und die wöchentlichen Erstanträge die Märkte beschäftigen, sagte ein Händler.
USA: - MODERAT SCHWÄCHER - Der Dow-Jones-Index ist am Mittwoch vor dem Hintergrund anhaltender Spannungen in Ägypten kaum verändert aus dem Handel gegangen. In Kairo war es nach einem Bericht des Nachrichtensenders Al-Arabija zwischen Anhängern und Gegnern des Regimes von Husni Mubarak zu blutigen Auseinandersetzungen gekommen. Gute Nachrichten aus der Medienbranche und der Konjunktur sorgten allerdings für etwas Unterstützung. So war dem Arbeitsmarkt-Dienstleister ADP zufolge die Beschäftigung im Privatsektor zu Jahresbeginn stärker als erwartet gestiegen.
JAPAN: LEICHTE VERLUSTE - Nikkei-225-Index am Donnerstag mit leichten Verlusten aus dem Handel. Laut Marktteilnehmer drückte einerseits die Eskalation der Proteste in Ägypten auf die Stimmung. Zudem habe die Wall Street am Vorabend keine eindeutigen Impulse geliefert, was die Orientierung ebenfalls erschwert habe.
DAX 7.183,67 -0,01%
XDAX 7.182,67 -0,12%
EuroSTOXX 50 3.012,70 +0,20%
Stoxx50 2.710,98 +0,55%
DJIA 12.041,97 +0,02%
S&P 500 1.304,03 -0,27%
NASDAQ 100 2.321,09 -0,17%
Nikkei 10.431,36 -0,25%
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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL
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RENTEN: - EZB IM BLICK - Für den deutschen Rentenmarkt steht am Donnerstag die Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) im Mittelpunkt. Angesichts der steigenden Inflationsrisiken werde es für die Notenbank zunehmend ungemütlicher, heisst es im Morgenkommentar der HSH Nordbank. Am Markt werde genau beobachtet, ob sich EZB-Chef Jean-Claude Trichet noch besorgter über die Inflation als bei der letzten Sitzung anhöre. Damals hatte er steigende Risiken ausgemacht, gleichzeitig aber das aktuelle Zinsniveau als noch angemessen bezeichnet. Die EZB dürfte ihre Bedenken in Bezug auf die Preisentwicklung vorsichtig formulieren. Schliesslich lasse die wirtschaftliche Verfassung der Peripherie allzu frühe Zinsanhebungen nicht zu. Die Thematisierung zunehmender Inflationsrisiken dürfte die Renditen der Bundesanleihen aber weiter nach oben treiben. Den richtungsweisenden Euro-Bund-Future sieht das Bankhaus zwischen 122,20 und 123,20 Punkten.
Bund-Future 122,81 -0,19%
T-Note-Future 119,94 0,04%
T-Bond-Future 119,75 0,18%
DEVISEN: - PENDELT UM 1,38 US-DOLLAR - Der Euro hat sich am Donnerstagmorgen im frühen Handel um die Marke von 1,38 US-Dollar bewegt. Marktteilnehmer warteten gespannt auf Kommentare der Europäischen Zentralbank am Nachmittag im Rahmen der jüngsten Zinsentscheidung. Zuletzt hatten Spekulationen auf eine Zinsanhebung im Euroraum die Gemeinschaftswährung gestützt. Zuletzt notierte der Eurokurs bei 1,3800 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwochmittag auf 1,3803 (Dienstag: 1,3755) Dollar festgesetzt. Der Dollar war damit 0,7245 (0,7270) Euro wert.
(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD 1,3797 -0,05%
USD/Yen 81,64 +0,09%
Euro/Yen 112,60 +0,04%
ROHÖL - STEIGENDE PREISE - Die Gewalt in Ägypten hat die Ölpreise am Donnerstag weiter in die Höhe getrieben. Nach einer Zuspitzung in der Nacht mit bis zu vier Toten hat sich die Lage in Ägypten auf dem Tahrir-Platz in Kairo wieder etwas entspannt. Das nordafrikanische Land ist zwar kein wichtiger Ölproduzent, es kontrolliert aber den Suezkanal, über den ein grosser Teil der regionalen Ölproduktion transportiert wird. Zudem wird befürchtet, dass die Unruhen auf weitere Staaten in Afrika und im Mittleren Osten übergreifen könnten.
WTI (NYMEX) 91,48 +0,62 USD (7:15 Uhr)
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TOP-UMSTUFUNGEN / AKTIEN
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- UNICREDIT HEBT CARREFOUR AUF 'HOLD' ('SELL') - ZIEL 37 (30) EUR
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PRESSESCHAU
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- TUI-Chef Frenzel rechnet im Zuge der Ägypten-Krise nur mit vorübergehenden Einbussen im Tourismusgeschäft, HB, S. 17
- Ex-Kanzler Schröder kritisiert Merkel in der Euro-Krise scharf - Gespräch, HB, S. 12
- Berliner Hauptstadtflughafen BBI will Drehkreuz nach Asien werden - Gespräch, HB, S. 22
- Ricke und Zumwinkel zahlen in Spitzelaffäre je 250.000 Euro an die Telekom, HB, S. 24
- Bundesbanker Dombret: Bei Restrukturierung europaweit agieren - Gespräch, HB, S. 32
- Wirtschaftsminister Brüderle gegen Vorschlag von EU-Kommission für Zielkorridore für Leistungsbilanzen und Lohnstückkosten, HB, S. 15
- Bundesfinanzministerium bereitet Reform der Unternehmensbesteuerung vor, FTD, S. 9
- Vodafone und Essar streiten um Bewertung von Gemeinschaftsunternehmen, FTD, S. 3
- US-Finanzinvestor hat Interesse an ProSiebenSat.1-Aktivitäten in den Benelux-Ländern und in Nordeuropa, FT, S. 15
- Mehrere Bieter interessieren sich für Patente von Nortel, WSJE, S. 20
- Eon warnt vor Zerfall des Energiemarktes, FAZ, S. 11
- Gert Wagner ist Favorit für DIW-Chefposten, FAZ, S. 18
- Berlin lässt über Euro-Schirm mit sich reden. Deutschland aber gegen Anleihekäufe der EFSF; BöZ, S. 6
- Wirtschaftsweiser Wolfgang Wiegard warnt vor Steuersenkungen - Griechenland braucht noch viele Jahre Hilfe (Gespräch); Die Welt, S. 10
- Inflationspanik ist vorbei. Chef der Bank Delbrück Bethmann Maffei hält Vertrauenskrise nicht für überwunden (Gespräch); Die Welt, S. 15
- Gewerkschaft IG BAU warnt vor dem Hintergrund eines Richtlinienentwurfs vor billigen Arbeitern aus China, Bild, S. 1
- Immer mehr Leiharbeiter in Bundesbehörden, Bild
- Seehofer gegen Kompetenzverlagerung nach Brüssel, Münchener Merkur
- Steigende Rohstoffpreise machen Südzucker Sorgen (Gespräch), Rhein-Neckar-Zeitung
/rum

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