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FRANKFURT (awp international)
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AKTIEN
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DEUTSCHLAND: - SCHWÄCHER ERWARTET - Der deutsche Aktienmarkt wird am Dienstag schwächer erwartet. Finspreads taxierte den Dax am Morgen 0,43 Prozent tiefer bei 7.290 Punkten. Am Vortag hatte der deutsche Leitindex sein neues Hoch seit Januar 2008 auf 7.441 Punkte nach oben geschoben, war dann aber abgerutscht. Die steigende Unsicherheit in Nordafrika und dem Nahen Osten versetze die Börsen in einen Korrekturmodus, sagte Analyst Ben Potter von IG Markets. An den Rohstoffmärkten seien über die anspringenden Öl- und Goldpreise erste Zeichen von Panik abzulesen. Die Vorgabe ist angesichts der Schwäche in Asien negativ. Die US-Börsen waren am Montag wegen eines Feiertags geschlossen geblieben und steigen erst am Nachmittag in die neue Handelswoche ein. Auf der Nachrichtenseite rücken Q-Cells , Kabel Deutschland und Aareal Bank mit Zahlen aus der in Fahrt kommenden Berichtssaison in den Fokus. Am Nachmittag könnten zudem einige US-Daten Impulse geben.
Tendenz USA: GESCHLOSSEN - In den USA waren die Börsen am Montag wegen eines Feiertages geschlossen geblieben.
JAPAN: - VERLUSTE - Die Unruhen im Nahen Osten haben am Dienstag für Kursverluste an der Tokioter Börse gesorgt. Der Nikkei-225-Index verzeichnete damit nach sechs freundlichen Handelstagen in Folge erstmals einen Verlust. Laut Marktteilnehmern nahmen Investoren die Unruhen im Nahen Osten zu Anlass, Gewinne mitzunehmen.
DAX 7.321,81 -1,41%
XDAX 7.329,68 -1,22%
EuroSTOXX 50 3.012,34 -1,81%
Stoxx50 2.724,29 -1,38%
DJIA 12.391,25 +0,59%
S&P 500 1.343,01 +0,19%
NASDAQ 100 2.392,47 -0,21%
Nikkei 10.664 70 -1,78%
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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL
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RENTEN: -ETWAS SCHWÄCHER ERWARTET - Für den deutschen Rentenmarkt rechnen Experten am Dienstag nach den kräftigen Kursgewinnen am Vortag mit einer etwas schwächeren Tendenz. Dem deutlichen Anstieg der Ölpreise in Kombination mit Inflationswarnungen verschiedener Vertreter der Europäischen Zentralbank (EZB) stehe die durch die Ereignisse in Libyen erhöhte Unsicherheit gegenüber, heisst es im Morgenkommentar der HSH Nordbank. Im Ergebnis sei mit einem leichten Kursrückgang am langen Ende zu rechnen. Den richtungsweisenden Euro-Bund-Future sieht die Landesbank im Tagesverlauf zwischen 123,00 und 124,37 Punkten.
Bund-Future 123,85 0,46%
T-Note-Future 119,59 0,26%
T-Bond-Future 120,13 0,37
DEVISEN: - SCHWACH - Die anhaltenden Unruhen im Nahen Osten haben den Kurs des Euro am Dienstag im frühen Handel deutlich belastet. Die anhaltenden Auseinandersetzungen etwa in Libyen hätten in gewissem Rahmen zu Gewinnmitnahmen bei jenen Währungen geführt, die wie etwa der Euro zuletzt zugelegt hatten, hiess es am Markt. der Euro rutschte unter die Marke von 1,36 US-Dollar und notierte zuletzt bei 1,3591 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montagmittag auf 1,3668 (Freitag: 1,3627) Dollar festgelegt. Der Dollar kostete damit 0,7316 (0,7338) Euro.
(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD 1,3586 -0,65%
USD/Yen 83,32 +0,21%
Euro/Yen 113,24 -0,36%
ROHÖL - PREISE STEIGEN WEITER DEUTLICH - Die Sorge vor Produktionsausfällen in Libyen hat die Ölpreise am Dienstag erneut kräftig in die Höhe getrieben. Der Markt ist laut einem Analysten sehr nervös mit Blick auf die Gewalt in Libyen. Das treibe die Ölpreise in die Höhe. Ein einflussreicher Stammesführer hatte damit gedroht, die Öllieferungen in den Westen binnen 24 Stunden einzustellen, sollte die Gewalt gegen die Aufständischen nicht aufhören. Zahlreiche Firmen ziehen ihre Mitarbeiter ab. Das OPEC-Mitglied Libyen produziert täglich rund 1,6 Millionen Barrel Rohöl, wovon der Grossteil exportiert wird.
WTI (NYMEX) 93,48 USD (7:15 Uhr)
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PRESSESCHAU
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- Ferrostaal will 103 Millionen Euro von MAN; FTD S.4, HB, S. 21
- Banken in Deutschland rechnen nach Fusion von Deutscher Börse und Nyse Euronext mit Kosten in Millionenhöhe wegen Umstellung von Xetra auf UTP; HB, S. 32
- Vertrag des Commerzbank-Chefs soll verlängert werden, FTD S. 16
- EU hält Eisenbahnmarkt für Liberalisierung blockiert und erwägt Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland; HB, S. 18
- Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger plant eine Berichtspflicht über Frauenquote für Unternehmen (Gespräch); HB, S. 16
- Reemtsma-Chef Titus Wouda Kuipers will sich gegen die geplanten strengeren Wettbewerbsauflagen in der EU wehren (Gespräch); HB, S. 22
- Plastikengpass bedroht Unternehmen aus der kunststoffverarbeitenden Industrie, HB, S. 26
- Hedge-Fonds Man Group will nach Milliardenübernahme jetzt organisch wachsen (Gespräch mit Man-Chef Peter Clarke); HB, S. 34
- Fünf kommunale Kandidaten rangeln um vier Sitze im RWE-Aufsichtsrat; FTD, S. 5
- Versicherungsgruppe VHV will nach deutlichen Zuwächsen im Geschäft mit Autoversicherungen eine Wachstumspause einlegen (Gespräch); FTD, S. 16
- Scheidender Bundesbank-Präsident Axel Weber geht auf Kollisionskurs mit EU wegen Schuldenkrise; FT, S. 1
- Europäischer Sachverständigenrat warnt vor Pleite Griechenlands, SZ S. 17
- BDI-Präsident Keitel möchte Lateinamerika stärker in Fokus rücken, Welt S. 10;
- Seehofer rechnet mit Klage gegen Hartz-Kompromiss, Passauer Neue Presse
- Mappus: Hartz-IV-Lösung verfassungsfest, Hamburger Abendblatt
- Experten rechnen mit bis zu zehn Euro Hartz-Erhöhung 2012, Bild S. 1,2;
- Spielhallen-König Gauselmann drängt Politiker zur Zulassung privater Sportwetten, SZ S. 17;
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/rum

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