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FRANKFURT (awp international)
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AKTIEN
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DEUTSCHLAND: - TIEFER ERWARTET - Wegen Sorgen um die weltweite Konjunktur sowie Unruhen in der arabischen Welt dürfte der deutsche Aktienmarkt an die Verluste der vorangegangenen zwei Handelstage anschliessen. Finspreads taxierte den Dax am Morgen bei 7.033 Punkten und damit um 0,43 Prozent tiefer. Analyst Harley Salt von IG Markets nannte unter anderem die Proteste in Saudi-Arabien sowie höhere Inflationszahlen aus China als Belastungsfaktoren. Zudem habe der Ausverkauf an der Wall Street am Vorabend die Marktteilnehmer "durchgerüttelt". Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial verlor seit dem Xetra-Schluss am Vortag 0,58 Prozent und trägt damit ebenfalls zur gedämpften Stimmung bei. Nach der Zahlenflut der Woche ist die Agenda zum Wochenschluss mit Zahlen von Fraport und US-Konjunkturdaten überschaubar.
USA: - KLARE VERLUSTE - Sorgen um die weltwirtschaftliche Entwicklung haben den Dow Jones am Donnerstag unter die Marke von 12.000 Punkten gedrückt. Zuletzt hatte der weltweit bekannteste Index am 24. Februar unter dieser psychologisch wichtigen Schwelle gelegen. Der Dow verlor 1,87 Prozent auf 11.984,61 Punkte. Dies war der grösste prozentuale Verlust in dem Leitindex seit August 2010. Der S&P-500-Index rutschte um 1,89 Prozent auf 1.295,11 Punkte ab. An der Technologiebörse Nasdaq fiel der Composite Index um 1,84 Prozent auf 2.701,02 Punkte. Der Nasdaq 100 verlor 1,65 Prozent auf 2.284,29 Punkte.
JAPAN: - MINUS - Sorgen um die Weltwirtschaft sowie um die weitere Entwicklung in der arabischen Welt haben an der Börse in Tokio für Verluste gesorgt. Neben den Unruhen in Libyen dürften auch die angekündigten Proteste in Saudi-Arabien im Fokus der Anleger gestanden haben. Dies alles schüre Ängste vor Problemen mit der Ölversorgung, hiess es. Noch weiter nach unten gezogen wurden die Kurse im späten Handel dann von einem Erdbeben, das Japan erschütterte. Damit einher ging eines Tsunami-Warnung für die japanische Pazifikküste. Der Nikkei-225-Index rutschte um 1,72 Prozent auf 10.254,43 Punkte.
DAX 7.063,09-0,96%
XDAX 7.023,76-1,47%
EuroSTOXX 502.909,73-0,86%
Stoxx50 2.611,80-0,97%
DJIA 11.984,61-1,87%
S&P 500 1.295,11-1,89%
NASDAQ 100 2.284,29-1,65%
Nikkei 10.434,38-1,46%
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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL
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RENTEN: - GEWINNE ERWARTET - Für den deutschen Rentenmarkt rechnen Experten am Freitag mit Kursgewinnen. Im Mittelpunkt des Interesses dürfte der EU-Gipfel stehen. Die Staats- und Regierungschefs der 27 EU-Länder kommen zu einem Sondergipfel in Brüssel zusammen. Der Gipfel dürfte die meisten Anleger aber enttäuschen, erwartet die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) laut einer Tagesvorschau. Da zudem die US-Einzelhandelsumsätze sowie das US-Verbrauchervertrauen enttäuschen dürften, sollte der für den Anleihemarkt richtungsweisende Euro-Bund-Future weiter im Aufwind bleiben. Die Landesbank erwartet beim Bund-Future eine Handelsspanne von 121,80 bis 122,66 Punkten.
Bund-Future 123,06-0,06%
T-Note-Future120,92-0,03%
T-Bond-Future122,13+0,18%
DEVISEN: - ERHOLT - Der Euro hat sich von seinen Vortagesverlusten etwas erholt. Einige Anleger beurteilten die Gemeinschaftswährung mittelfristig positiv und hätten zugegriffen, hiess es am Markt. Zuletzt notierte die Gemeinschaftswährung bei 1,3815 US-Dollar. Allerdings werde genau auf den EU-Gipfel in Brüssel geschaut, der sich unter anderem mit dem Thema Schuldenkrise befassen wird.
(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD1,3822+0,15%
USD/Yen 82,93+0,02%
Euro/Yen114,59+0,13%
ROHÖL - GESUNKEN - Die Ölpreise sind am Freitag gesunken. Händler begründeten den Preisrückgang mit nachlassenden Befürchtungen, dass die Unruhen im Nahen Osten und in Nordafrika auch auf Saudi-Arabien übergreifen könnten. Saudi-Arabien ist der grösste Ölexporteur der Welt. Unruhen dort hätten somit auch gravierende Auswirkungen auf die Ölmärkte.
WTI (NYMEX) 101,87 -0,62 USD (7:15 Uhr)
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PRESSESCHAU
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- Letzter Oppenheimer steht bei IVG vor dem Rückzug; HB, S. 71
- Wasserversorger Gelsenwasser leistet Widerstand gegen geplante Gasförderung
von Exxon Mobil (Gespräch); HB, S. 23
- Ann-Kristin Achleitner zieht als erste Frau in den Linde-Aufsichtsrat ein;
HB, S. 70
- SPD warnt vor Rotstiftaktion bei Bundesagentur; FTD, S. 9
- Merkel verteidigt stabilen Euro (Gespräch); Bild, S. 2
- Irland muss weiter auf Entgegenkommen der Euro-Länder warten; Welt, S. 9
- Sal. Oppenheim denkt wieder an Wachstum; Interview; BöZ, S. 1, 5
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chs

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