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FRANKFURT (awp international)
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AKTIEN
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DEUTSCHLAND: - SEHR SCHWACH ERWARTET - Die Atomkrise nach dem verheerenden Erdbeben in Japan hält auch den deutsche Aktienmarkt am Dienstag in Atem. Finspreads taxierte den Dax am Morgen 2,23 Prozent tiefer bei 6.713 Punkten. Die europäischen Märkte dürften sich dem Crash an den Tokioter Börsen nicht entziehen können und auch im Dax seien weitere kräftige Verluste zu erwarten, sagte Aktienhändler Chris Weston von IG Markets. An der Tokioter Börse brach am Morgen der Nikkei-225-Index nach einer weiteren Verschärfung der Lage im japanischen Atomkraftwerk Fukushima und einer steigenden Strahlung in der Nähe von Tokio um 10,55 Prozent ein. Die Wall Street hatte sich dagegen am Vorabend erneut stabil gehalten. Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial rutschte aber über Nacht mit den neuen Nachrichten aus Japan und verlor 1,30 Prozent seit dem Xetra-Daxschluss. Das ganze Interesse dürfte auf Japan gerichtet bleiben, sagten Händler. Auf der Agenda stünden aber noch US-Daten um 13.30 Uhr MEZ an und laut Weston von IG Markets könnte auch der Zinsentscheid der US-Notenbank bewegen.
USA: - SCHWÄCHER - Die Aktienindizes in New York haben sich am Montag angesichts der Katastrophe in Japan mit Verlusten aus dem Handel verabschiedet. Der Dow Jones Industrial ging 0,43 Prozent leichter bei 11.993,16 Punkten aus dem Handel. Im Tagesverlauf war der US-Leitindex allerdings zeitweise schon knapp unter die Marke von 11.900 Punkten abgerutscht und hatte damit den tiefsten Stand seit sechs Wochen erreicht. Am Freitag hatte er sich trotz des verheerenden Erdbebens in Japan noch im Plus behaupten können. Für den marktbreiten S&P-500-Index ging es am Montag um 0,60 Prozent auf 1.296,39 Punkte nach unten. An der Technologiebörse Nasdaq gab der Composite Index um 0,54 Prozent auf 2.700,97 Punkte nach und auch der Auswahlindex Nasdaq 100 verlor 0,37 Prozent auf 2.290,72 Punkte.
JAPAN: - KURSSTURZ - In Japan brach die Börse am Dienstag nach neuen Hiobsbotschaften vom Atomkraftwerk Fukushima ein. Der Nikkei-225-Index ging am zweiten Handelstag nach der Naturkatastrophe mit einem Minus von mehr als 10 Prozent aus dem Handel, nachdem er zuvor zeitweise mehr als 14 Prozent verloren hatte. Es war der grösste Kurssturz seit 1987. Insgesamt wurde nahezu ein Sechstel der Aktienwerte vom Vortag vernichtet.
DAX 6.866,63 -1,65%
XDAX 6.894,39 -1,58%
EuroSTOXX 50 2.852,11 -1,10%
Stoxx50 2.566,81 -1,08%
DJIA 11.993,16 -0,43%
S&P 500 1.296,39 -0,60%
NASDAQ 100 2.290,72 -0,37%
Nikkei 8.605,15 -10,55%
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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL
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RENTEN: - FREUNDLICH ERWARTET - Für den deutschen Rentenmarkt rechnen Experten am Dienstag mit einer freundlichen Eröffnung. "Die Katastrophe historischen Ausmasses in Japan lässt das Tagesgeschäft verblassen", heisst es in einer Tagesvorschau der HSH Nordbank. Die massiven Aktienkursverluste in Japan, aber auch in anderen Teilen Asiens, hätten eine Flucht in sichere Anlagen ausgelöst. Davon profitierten vor allem US-Staatsanleihen. Vor diesem Hintergrund sollte der Bund-Future ebenfalls fest eröffnen. Die europäischen Konjunkturdaten dürften kaum Beachtung finden. Bei der US-Notenbank am Abend werde es ebenfalls keine grossen Überraschungen geben. Die Fed werde wohl ihre Niedrigzinspolitik beibehalten, und auch die aussergewöhnlichen Stützungsmassnahmen dürften weiter laufen, wie bisher geplant. Den für den Rentenmarkt richtungsweisenden Euro-Bund-Future sieht die Landesbank zwischen 121,80 und 123,30 Punkten.
Bund-Future 123,06 -0,06%
T-Note-Future 122,39 0,72%
T-Bond-Future 123,97 1,51%
DEVISEN: - EURO PENDELT DEUTLICH - Der Euro hat sich am Dienstag in einer Spanne von 1,40 bis 1,3899 US-Dollar bewegt. Zuletzt stand die europäische Gemeinschaftswährung bei 1,3925 Dollar. Laut Marktteilnehmern stützen Hoffnungen den Euro, dass die EZB schon bald die Zinsen heben könnte. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montagmittag auf 1,3948 (Freitag: 1,3773) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7169 (0,7261) Euro.
(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD 1,3926 -0,49%
USD/Yen 81,83 +0,16%
Euro/Yen 113,99 -0,31%
ROHÖL - PREISE SINKEN - Die Ölpreise sind am Dienstag weiter gesunken. Händler begründeten den Preisrückgang mit den möglichen gravierenden Folgen der jüngsten Zuspitzung in Atomanlagen Japans nach dem Erdbeben und dem Tsunami vom vergangenen Freitag. Im Falle einer Atomkatastrophe wären die Folgen für die drittgrösste Volkswirtschaft der Welt laut Experten wohl enorm. Nach einer neuen Explosion im Atomkraftwerk Fukushima ist die radioaktive Strahlung auch in der Nähe der japanischen Hauptstadt Tokio angestiegen.
WTI (NYMEX) 99,44 -1,75 USD (7:15 Uhr)
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TOP-UMSTUFUNGEN / AKTIEN
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- UBS HEBT EON AUF 'BUY' ('NEUTRAL') - ZIEL 23,50 (22,50) EUR
- UBS HEBT RWE AUF 'NEUTRAL' ('SELL') - ZIEL 46,00 EUR
- NOMURA SENKT ZIEL FÜR HOLCIM AUF 79 (80) CHF - 'BUY'
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PRESSESCHAU
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- Nasdaq-Angebot für Nyse könnte noch diese Woche kommen, WSJ, S. 19
- Ringier plant Ausbau des Fernsehgeschäfts, Interview mit CEO Walder, HB, S. 35
- Jil Sander wird erschwinglicher, Interview mit Unternehmensleiter Cremonesi, FTD, S. 9
- Insolvente US-Buchkette Borders vertröstet Gläubiger bis Weihnachten, Interview, FTD, S. 13
/rum

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