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MORNING BRIEFING - International

FRANKFURT (awp international) -
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AKTIEN
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DEUTSCHLAND: - KAUM VERÄNDERT - Der deutsche Aktienmarkt dürfte am Donnerstag nahezu unverändert in den Handel starten. Finspreads taxierte den Dax am Morgen bei 7.175 Punkten um 0,04 Prozent unter dem Xetra-Schluss vom Vortag. Händler verwiesen auf die Vorgaben, die wenig Impulse lieferten. Die Wall Street hatte am Vortag ebenfalls kaum verändert geschlossen und der Future auf den US-Leitindex Dow Jones gab 0,17 Prozent ab seit dem Xetra-Schluss am Vorabend. In Asien entwickelten sich die Märkte zuletzt uneinheitlich. Nach Ansicht eines Börsianers scheinen die Börsen derzeit nicht genug Gründe für weitere Kursgewinne zu finden, daher könne die Grundtendenz erst einmal seitwärts gerichtet sein.
USA: - FREUNDLICH - Die US-Standardwerte haben sich am Mittwoch in einem von Unsicherheit geprägten Geschäft mit hauchdünnen Gewinnen über die Schlussglocke retten können. Dabei gehörten Finanztitel und Rohstoffwerte zu den grössten Verlierern. Besonders beliebt waren neben den Technologietiteln hingegen Aktien von im allgemein als defensiv eingestuften Branchen wie Versorgung und Konsum. Erstere profitierten von einem positiven Analystenkommentar und erfreulichen Unternehmenszahlen.
JAPAN: - FESTER - Der Nikkei-225-Index hat am Morgen freundlich tendiert und stand eine dreiviertel Stunde vor Handelsschluss mit 0,12 Prozent im Plus. Nach einer anfänglichen Kursschwäche habe der Markt ins Plus gedreht und damit Stärke gezeigt, sagten Händler. Isuzu hätten in Spekulation auf einen Zusammenschluss mit VW zugelegt. Börsianern zufolge haben die Japaner aber entsprechende Pläne dementiert.
DAX 7.177,97 +1,06%
XDAX 7.168,56 +0,77%
EuroSTOXX 50 2.949,98 +0,60%
Stoxx50 2.615,84 +0,56%
DJIA 12.270,99 +0,06%
S&P 500 1.314,41 +0,02%
NASDAQ 100 2.316,63 +0,80%
Nikkei 9.613,71 -0,28% (7:15 Uhr)
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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL
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RENTEN: - LEICHTER - Der für den Anleihemarkt richtungsweisende Euro-Bund-Future wird am Donnerstag knapp behauptet erwartet. "Mangels neuer heimischer Konjunkturdaten dürfte sich der europäische Staatsanleihemarkt erneut wesentlich an den Vorgaben aus den USA orientieren", schreibt die HSH Nordbank in einer Tagesvorschau. Vor allem die Diskussion um die von US-Präsident Barack Obama propagierten Ziele zur Senkung des Haushaltsdefizits dürften die Märkte bestimmen. Zudem stünden mit den US-Erzeugerpreisen für März weitere Signale der Inflationsbeschleunigung auf der Agenda. Zudem könnte auch die Parlamentswahl in Finnland am kommenden Sonntag in den Blick der Märkte geraten, wo Parteien Zulauf erhalten, die strikt gegen eine Ausweitung des EU-Rettungsschirms sind. Die HSH Nordbank sieht den Bund-Future in einer Handelsspanne von 120,30 bis 121,00 Punkten.
Bund-Future 120,74 +0,21%
T-Note-Future 119,30 -0,08%
T-Bond-Future 119,78 -0,03%
DEVISEN: - FREUNDLICH - Der Euro hat sich am Morgen in Asien wieder der Marke von 1,45 US-Dollar genähert. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,4483 Dollar. Die unterschiedlichen Zinserwartungen in Europa und den USA stützen den Euro weiter.
(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD 1,4483 +0,29%
USD/Yen 83,62 -0,36%
Euro/Yen 121,11 -0,07%
ROHÖL: - FREUNDLICH - Die Ölpreise haben sich am Donnerstag im asiatischen Handel kaum bewegt. Die am Mittwochnachmittag veröffentlichen US-Öllagerbestände bewegten den Markt nicht nachhaltig. Während die Rohöllagerbestände zulegten, gingen die Benzinlagerbestände deutlich zurück. Am Markt werde zunehmend erwartet, dass die hohen Preise die Nachfrage nach Öl bremsen werden, sagten Händler.
WTI (NYMEX) 107,22 +0,11 USD (7:15 Uhr)
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PRESSESCHAU
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- NYSE will Aktionäre mit Barem für Fusion mit Dt. Börse begeistern; WSJ online
- RWE-Chef Grossmann stösst mit Pro-Atom-Kurs bei Aktionären auf Widerstand; HB, S. 1, 6
- Bundesnetzagentur warnt vor Stromengpass im Herbst und im Winter; HB, S. 14
- Steuerzahlerbund ruft in Euro-Schirm-Debatte zum Widerstand auf; HB-Online
- Altmaier fordert Parlamentsbeteiligung bei Euro-Rettung; HB, S. 4
- Unicredit verliert weiteren Top-Manager; HB, S. 32
- Aufsichtsräte steigen verstärkt auf Festgehalt um; HB, S. 20
- BP scheitert mit Einigungsversuch im Russland-Geschäft - Rosneft sucht neuen Partner; FT, S. 1, 3, 18; WSJE, S. 1
- Italiens Banken peilen wieder hohe Dividenden an; FT, S. 13
- US-Ermittler untersuchen mutmassliche Libor-Manipulation; WSJE, S. 17
- Verdi sieht deutsche Lufthansa-Catering-Tochter vor Zerschlagung; FAZ, S. 42
- Vulkanasche: Ramsauer fordert europaweite Grenzwerte; Welt
- Schäuble fordert Ausgleich für Ausfälle bei Brennelementesteuer; Interview; Welt, S. 4
- S&P-Deutschlandchef: Keine Sorge um Bedeutungsverlust von Ratings; Interview; Welt, S. 10
- Kartellamt begrüsst Atomausstieg aus Wettbewerbssicht; SZ, S. 19
- VW prüft Einstieg bei Isuzu; Manager Magazin
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