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MORNING BRIEFING - International

FRANKFURT (awp international)
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AKTIEN
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DEUTSCHLAND: - FREUNDLICH ERWARTET - Gestützt auf eine Erholung der Wall Street im späten Geschäft am Vorabend werden die deutschen Aktienindizes am Donnerstag mit Gewinnen erwartet. ETX Capital taxierte den Dax etwa zwei Stunden vor Handelsstart um 0,44 Prozent höher bei 7.406 Punkten. Die auf Hochtouren laufende Berichtssaison mit Zahlen unter anderem von Adidas und Beiersdorf binde indes die Aufmerksamkeit der Börsianer weiter, sagten Börsianer. Hinzu kämen die Zinsentscheidungen der Europäischen Zentralbank EZB und der Bank von England. Stratege Ben Potter von IG Markets zufolge haben sich die US-Indizes doch beeindruckend von ihren Tiefs erholt und das stützt die deutschen Börsen zum Start: Der Future auf den Dow Jones gewann 0,57 Prozent seit dem Xetra-Schluss am Vortag.
USA: - VERLUSTE - Enttäuschende Konjunkturdaten haben die US-Börsen am Mittwoch auf Talfahrt geschickt. Zum einen war die Beschäftigung im Privatsektor im April schwächer als erwartet gestiegen, zum anderen hatte sich die Stimmung der Dienstleister überraschend und deutlich verschlechtert. Die Daten seien alles andere als berauschend gewesen, sagte ein Börsianer. Nun werde der Markt sehr genau auf den US-Arbeitsmarktbericht am Freitag blicken.
JAPAN: - GESCHLOSSEN - In Japan bleibt der Aktienmarkt noch an diesem Donnerstag noch wegen der "goldenen Woche" geschlossen.
DAX 7.373,93 -1,69%
XDAX 7.396,08 -1,24%
EuroSTOXX 50 2.952,02 -1,61%
Stoxx50 2.614,84 -1,39%
DJIA 12.723,58 -0,66%
S&P 500 1.347,32 -0,69%
NASDAQ 100 2.387,51 -0,22%
Nikkei 10.004,20 (SCHLUSS 02.05. - BÖRSE GESCHLOSSEN)
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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL
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RENTEN: - LEICHTER ERWARTET - Der deutsche Rentenmarkt dürfte am Donnerstag Experten zufolge eher leichter tendieren. Massgeblich für die Richtung im Bund Future an diesem Handelstag sei der Ausblick für die Juni-Ratssitzung der Europäischen Zentralbank, hiess es in einer Einschätzung der HSH Nordbank. Mit einer absehbaren Anhebung dürfte sich der Renditeanstieg am kurzen Ende fortsetzen und auch bei den langfristigen Bunds für Abgabedruck sorgen. Eine abwartende Haltung der Zinsgewaltigen hingegen brächte eine gewisse Entlastung. Die Experten tendieren aber zur erstgenannten Variante und rechnen mit einem Handel des Future zwischen 121,67 und 123,00 Punkten.
Bund-Future 122,36 -0,33%
T-Note-Future 121,63 -0,01%
T-Bond-Future 123,66 0,10%
DEVISEN: - FESTER - Der Euro hat am Donnerstag im frühen Handel wieder zugelegt und sich nahe seinem 17-Monatshoch bewegt. Börsianer warteten gespannt auf die Aussagen der EZB am Mittag nach ihrem jüngsten Zinsentscheid. Am Markt werde erwartet, dass die Notenbank eine mögliche weitere Zinserhöhung für Juni in Aussicht stellen wird. Zuletzt lag die europäische Gemeinschaftswährung bei 1,4859 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwochmittag auf 1,4882 (Dienstag: 1,4780) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,6720 (0,6766) Euro.
(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD 1,4872 +0,28%
USD/Yen 80,45 -0,27%
Euro/Yen 119,64 +0,06%
ROHÖL - ETWAS UNTER DRUCK - Die Ölpreise haben am Donnerstag leichte Verluste verzeichnet. Händler verwiesen auf eine ganze Reihe von Belastungsfaktoren. So seien die Rohölbestände in den USA in der abgelaufenen Woche kräftig gestiegen. Zudem seien die neuesten Konjunkturdaten des weltweit grössten Energieverbrauchers enttäuschend ausgefallen. Auch gebe es Sorgen angesichts der Preissteigerung in China.
WTI (NYMEX) 108,94 -0,30 USD
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PRESSESCHAU
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- Eon-Chef plädiert für einen 'flexiblen Pfad' beim Atomausstieg, HB S. 24;
- Bieterkampf um Autozulieferer Honsel ist beendet
- Kanadischer Konzern Martinrea und Finanzinvestor Anchorage übernehmen, HB S. 23; FTD S. 4;
- Lokaler Siemens-Chef warnt Brasilien wegen des starken Real, FT S. 15
- Bundesregierung will mit zielgenauer Förderung erneuerbarer Energien neue Anreize zum Ausbau von Ökostrom und -gas setzen, FAZ, S. 11
- Daimler-Tochter Smart bringt Elektrofahrrad auf den Markt (Gespräch), FAZ S. 12
- Langjähriger Google-Chef Schmidt ist Favorit für ein Ministeramt in US-Regierung, SZ, S. 17
- Kapitalmarktexperte von Societe Generale rechnet 2011 unverändert mit 15 Börsengängen in Deutschland und erwartet auch grössere Transaktionen (Gespräch), BöZ, S. 17
- SPD will über den Bundesrat die Bankenabgabe spürbar verteuern (Gespräch), BöZ, S. 1/3
- BMW-Elektro-Roller aus Berlin, Berliner Zeitung
- Steuerschätzer sehen Mehreinnahmen von 125 Milliarden Euro bis 2014, Berliner Zeitung

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