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FRANKFURT (awp international)
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AKTIEN
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DEUTSCHLAND: - SCHWÄCHER - Schwache Vorgaben dürften den deutschen Aktienmarkt zu Beginn der neuen Handelswoche weiter belasten. IG Markets taxierte den Dax am Montagmorgen 0,91 Prozent tiefer bei 7.336 Punkten, nachdem der Leitindex in der Vorwoche bereits 1,19 Prozent verloren hatte. "Die Belastungsfaktoren der Vorwoche sind weiter Thema", sagte Marktstratege Ben Potter von IG Markets. So hielten sich sowohl die Sorgen um die Schuldenkrise in der Eurozone als auch um das Wachstum der Weltwirtschaft, vor allem um die Dynamik der Chinesen. In Verbindung mit der saisonal schwächeren Börsenphase im Mai und Juni komme es zu Umschichtungen in Richtung defensive Werte, so Potter. Die Verhaftung des Chefs des Internationalen Währungsfonds, Dominique Strauss-Kahn, dürfte den Markt einem anderen Börsianer zufolge indes allenfalls kurzfristig beschäftigen. Die Vorgaben geben zunächst einen negativen Trend vor. So gab der Future auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial seit dem Xetra-Schluss am Freitag nach und in Asien dominieren an diesem Morgen ebenfalls Verluste.
USA: - SCHWÄCHER - Deutliche Verluste bei den Finanzwerten haben den Dow-Jones-Index am Freitag ins Minus gedrückt. Börsianer begründeten dies mit anhaltenden Sorgen um die Schuldenkrise in Europa. Deshalb hätten viele Anleger kurz vor dem Treffen der Euro-Finanzminister Anfang kommender Woche die als riskant geltenden Bank- und Versicherungsaktien verkauft. Die Börsianer erhofften sich gleichwohl von der Zusammenkunft konkrete Lösungsansätze zur Griechenlandkrise, meinte der Experte Thomas Amend vom Bankhaus HSBC Trinkhaus. Indes legte der Dollar angesichts des nachgebenden Euro weiter zu. Dies habe vor allem die Aktien stark exportabhängiger Unternehmen belastet, sagten Marktbeobachter.
JAPAN: - SCHWÄCHER - Die Börse in Tokio hat am Montag in Folge negativer Vorgaben der Wall Street schwächer tendiert. Der Nikkei-225-Index büsste rund eine Stunde vor Handelsschluss 0,85 Prozent ein. Laut Händlern belasteten die Schuldenkrise um Griechenland den Markt ebenso wie die Sorge, dass japanische Gläubigerbanken des wegen der Katastrophe in Fukushima angeschlagenen Atombetreibers Tepco auf Schuldrückzahlungen des Konzerns verzichten müssen. Auf Tepco kommen gewaltige Entschädigungszahlungen an die Opfer der Katastrophe zu.
DAX 7.403,31-0,55%
XDAX 7.374,99-1,52%
EuroSTOXX 50 2.894,60-0,77%
Stoxx50 2.619,16-0,69%
DJIA12.595,75-0,79%
S&P 500 1.337,77-0,81%
NASDAQ 100 2.379,24-1,19%
Nikkei 9.566,56-0,85% (7:15 Uhr)
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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL
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RENTEN: - FESTER - Der für den Anleihemarkt richtungsweisende Euro-Bund-Future dürfte am Montag laut Experten etwas fester in die neue Handelswoche starten. "Für den Bund-Future erwarten wir heute unterm Strich eine etwas freundlichere Tagestendenz", schreibt die HSH Nordbank. Zu Beginn der neuen Handelswoche werde das Geschehen am europäischen Staatsanleihemarkt weiterhin wesentlich von der Staatsschuldenkrise in der Eurozone bestimmt. Die Experten rechnen mit einem Handel des Futures zwischen 124,00 bis 125,10 Punkten.
Bund-Future 124,42+0,36%
T-Note-Future122,77+0,15%
T-Bond-Future124,78+0,13%
DEVISEN: - KAUM VERÄNDERT - Der Euro hat sich bis zum Montag nur wenig verändert gezeigt. Die Risikoscheu der Anleger hatte am Freitagabend (MESZ) die Gemeinschaftswährung unter Druck gesetzt. Starke Wachstumszahlen aus Deutschland sowie Frankreich konnten vor dem Wochenende nur kurzzeitig stützen.
(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD 1,4082+0,03%
USD/Yen 80,94+0,11%
Euro/Yen113,98+0,17%
ROHÖL - GEFALLEN - Die Ölpreise haben am Montag im asiatischen Handel an die Verluste der vergangenen Handelswoche angeknüpft und sind weiter gefallen. Händler nannten Kursgewinne des US-Dollar als Ursache für die sinkenden Ölpreise. WTI (NYMEX) 98,32 -1,32 USD (7:15 Uhr)
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PRESSESCHAU
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- Talanx startet Sanierungsplan, FTD, S. 17
- SPD legt Energiewende-Plan vor, Handelsblatt, S. 1, 12
- EADS fordert von Deutschland Entscheidung zu Drohne Talarion, Handelsblatt,
S. 23
- VTB Bank nimmt Westeuropa ins Visier, FTD, S. 15
- BP will Partner aus TNK-Jointventure auszahlen, WSJ
- Daimler will mit höherer Offerte Tognum-Widerstand brechen, Handelsblatt, S.20
- Opel bringt ab 2013 Elektroauto auf den Markt, Die Welt, S. 9
- Bund stockt Förderung für E-Mobilität auf 1 Milliarde Euro auf, Handelsblatt,
S. 14
- Bahn greift in Korruptionsfall durch, Berliner Zeitung
- ThyssenKrupp verlängert Vertrag mit Technologie-Vorstand, Die Welt, S. 14
- Beiersdorf will Frauen stärker fördern, Süddeutsche Zeitung, S. 20
- Bosch-Chef Fehrenbach kritisiert lange Genehmigungszeiten, Süddeutsche
Zeitung, S. 18
- Autobauer und Zulieferer schaffen viele Jobs, Automobilwoche
- Bahnchef Grube macht Druck wegen Kosten für Stuttgart 21, Focus
- Kartellamt durchsucht erneut RTL-Büros, Focus
- Bahn startet mit Umsatzplus ins Jahr, Focus
- Metro-Chef erteilt Warenhausehe Absage, Spiegel
- RWE sucht externen Nachfolger für Grossmann, Spiegel
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