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FRANKFURT (awp international)
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AKTIEN
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DEUTSCHLAND: - WEITERE VERLUSTE - Schwache Vorgaben und die Eskalation der
Griechenland-Krise dürften den Dax am Donnerstag weiter belasten. BGC Partners
taxierte den deutschen Leitindex 0,13 Prozent tiefer bei 7.107 Punkten, nachdem
er tags zuvor bereits wieder um 1,25 Prozent abgerutscht war. Ein Börsianer
sieht das grösste Problem für den Markt im drohenden Scheitern der Regierung des
griechischen Ministerpräsidenten Giorgos Papandreou, der für Sonntag die
Vertrauensfrage stellen will. Möglicherweise braucht Griechenland ein neues
Hilfspaket im Wert von bis zu 120 Milliarden Euro. EU und IWF fordern weitere
einschneidende Sparmassnahmen von Athen. Voraussetzung für neue Hilfen sei, dass
die sozialistische Regierung auch die Opposition mit ins Boot hole. Die Vorgaben
sind nicht zuletzt wegen schwacher US-Konjunkturdaten ebenfalls mies: So sank
der Future auf den Dow Jones Industrial seit dem Xetra-Handelsschluss vom
Vortag um 0,58 Prozent. Im regulären Handel war der US-Leitindex wieder unter
12.000 Punkte gerutscht. Auch in Asien war die Kurstafel am Morgen tiefrot. Am
Nachmittag stehen erneut zahlreiche wichtige US-Daten an.
USA: - DEUTLICHE VERLUSTE - Eine ganze Reihe negativer Konjunkturnachrichten hat
den Dow-Jones-Index am Mittwoch auf den tiefsten Stand seit fast drei Monaten
gedrückt. Händler erklärten die Verluste an der Wall Street sowohl mit der
weiterhin schwelenden Schuldenkrise in Europa als auch mit vielen enttäuschenden
Wirtschaftsmeldungen aus den USA. So verschlechterte sich die Stimmung des
Verarbeitenden Gewerbes im US-Bundesstaat New York im Juni überraschend und
deutlich. Ausserdem waren die Verbraucherpreise im abgelaufenen Monat stärker
als gedacht gestiegen und dies habe bei den Investoren Inflationssorgen
geschürt. Auch Daten zur Industrieproduktion und zum Immobilienmarkt verfehlten
die Erwartungen.
JAPAN: - SCHWACH - Der Nikkei-225-Index hat sich am Donnerstag in der letzten
Handelsstunde schwach präsentiert. Händler verwiesen auf die eskalierenden
Schuldenprobleme in Griechenland, nachdem es den EU-Finanzministern nicht
gelungen war, sich über eine Lösung zu einigen, sowie enttäuschende US-Daten.
DAX7.115,08-1,25%
XDAX7.087,59-1,60%
EuroSTOXX 502.731,50-1,74%
Stoxx502.510,15-1,02%
DJIA 11.897,27-1,48%
S&P 5001.265,42-1,74%
NASDAQ 1002.209,01-1,84%
Nikkei 225 9.437,39 -1,43% (7:15 Uhr)
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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL
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RENTEN: - WIEDER US-DATEN IM BLICK - Am deutschen Rentenmarkt dürften am
Donnerstag wie bereits am Mittwoch zahlreiche US-Konjunkturdaten im Fokus
stehen. Veröffentlicht werden die wöchentlichen Zahlen vom Arbeitsmarkt, Daten
vom Aussenhandel und vom Immobilienmarkt. Von besonderem Interesse dürfte der
Philly-Fed-Index für Juni sein, nachdem der Empire-State-Index am Mittwoch
abermals enttäuscht hatte. Für Bewegung könnten auch Neuigkeiten zur
Griechenlandkrise sorgen.
Bund-Future126,30+0,56%
T-Note-Future125,02-0,10%
T-Bond-Future126,66+0,00%
DEVISEN: - MODERATE VERLUSTE - Der Euro ist am Donnerstagmorgen mit moderaten
Verlusten unter 1,42 US-Dollar geblieben. Bereits am Vorabend hatten
Spekulationen über einen Rücktritt des griechischen Premierministers die
Gemeinschaftswährung unter diese Marke gedrückt.
(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD1,4129-0,23%
USD/Yen80,98+0,00%
Euro/Yen114,40-0,26%
ROHÖL - STABILISIERUNG - Die Ölpreise haben sich am Donnerstag nach einem
Kursrutsch am Vortag stabilisiert. In der Spitze waren die Notierungen am
Mittwoch um rund vier Dollar. Ausschlaggebend waren laut Marktbeobachtern
mehrere Gründe: Zum einen habe sich die schlechte Stimmung am Aktienmarkt wie
auch am Ölmarkt bemerkbar gemacht. Händler nannten in erster Linie die
Griechenland-Krise als Belastungsfaktor. Zudem drückt der festere Dollar die
Nachfrage nach Rohöl und damit auch die Preise.
WTI (NYMEX) 95,28 +0,47 USD (7:15 Uhr)
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PRESSESCHAU
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Börsenrelevante Themen aus der "Financial Times" (FT), der "Financial Times
Deutschland" (FTD), dem "Handelsblatt" (HB) und dem "Wall Street Journal Europe"
(WSJE):
- Solarförderung soll doch nicht gekürzt werden (Gespräch); FTD, S. 9
- Oman-Fonds bestätigt Kaufinteresse an TUI-Beteiligung Hapag-Lloyd; FTD, S. 3
- Lieferengpässe belasten SMA Solar; FTD, S. 4
- Mobile Kleincomputer werden immer mehr zum Einfallstor für Cyberkriminelle;
FTD, S. 9
- Bankenabgabe: Keine Lösung im Streit zwischen Bund und Ländern in Sicht;
HB, S. 4
- EU-Haushaltskommissar Lewandowski: Einfrieren des Budgets keine Option
(Gespräch); HB, S. 16
- Moratoriumsende: Branchenkreise rechnen nicht mit Wiederanfahren der
abgeschalteten Atommeiler; HB, S. 21
- IBM-Deutschland-Chefin sieht grosses Potenzial in Deutschland (Gespräch);
HB, S. 22
- BaFin prüft geplante Übernahme von Roth & Rau wegen Verdachts auf
Insiderhandel; HB, S. 27
- Verlagsgruppe Weltbild wächst rasant im Internet (Gespräch); HB, S. 28
Börsenrelevante Themen aus der "Börsen-Zeitung" (BöZ), der "Frankfurter
Allgemeinen Zeitung" (FAZ), der "Süddeutschen Zeitung" (SZ), der "Welt" und
anderen Zeitungen:
- EU will Verbraucher zum Energiesparen zwingen; Welt, S. 9
- EU überlässt dem Bundeskartellamt die Übernahme von Kabel BW; FTD, S. 3
- Maersk-Line-Chef: Erreichen des Gewinns von 2010 schwierig (Gespräch);
FAZ, S. 16
- Indischer IT-Dienstleister Infosys will europäischen Anteil am Konzernumsatz
in spätestens sieben Jahren von 22 auf 40 Prozent steigern; FAZ, S. 19
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- BUND-Chef Weiger hält früheren Atomausstieg für möglich (Gespräch); SZ, S. 5
- HSH Nordbank soll nach EU-Plänen ihr Flugzeuggeschäft verkaufen; SZ, S. 17
- Credit Suisse soll Stellenabbau im Investmentbanking planen; Handelszeitung
gl

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