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MORNING BRIEFING INTERNATIONAL

FRANKFURT (awp international)
---------- AKTIEN
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DEUTSCHLAND: - FREUNDLICH ERWARTET - Der deutsche Aktienmarkt wird am Freitag freundlich erwartet. Finspreads taxierte den Dax am Morgen mit 0,65 Prozent im Plus bei 7.087 Punkten. Im Fokus steht der US-Arbeitsmarktbericht am Nachmittag und zuvor dürften sich die Anleger zurückhalten, sagten Börsianer. Die Grundstimmung sei dank der Gewinne am Morgen in Asien und angesichts der vorsichtig optimistischen Beurteilung der Konjunktur positiv, sagte Ben Potter von IG Markets. Zum Quartalsende am Vorabend hatten einige Unsicherheiten auch aus dem Bankensektor mit dem Stresstest in Irland die Indizes ins Minus gedrückt, das Quartal ging aber mit einem Plus von knapp zwei Prozent im Dax versöhnlich zu Ende. Die Vorgaben geben indes kaum Impulse: Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial veränderte sich seit dem Xetra-Schluss vom Vorabend kaum.
USA: - UNEINHEITLICH - Die US-Börsen haben am Donnerstag nach einer moderaten Berg- und Talfahrt uneinheitlich geschlossen. Eine klare Richtung war während des gesamten Handelsverlaufs nicht zu erkennen. Die Standardwerte-Indizes gingen schliesslich mit leichten Verlusten aus dem Handel, die überwiegend mit Technologieaktien bestückten Nasdaq-Indizes mit leichten Gewinnen. Von den Konjunkturdaten gingen kaum richtungweisende Impulse aus. Börsianer sprachen unter anderem davon, dass sich die Anleger vor dem am Freitag anstehenden monatlichen Arbeitsmarktbericht mehrheitlich zurückgehalten hätten.
JAPAN: - ETWAS FESTER - In Japan baute der Nikkei-225-Index am Freitag seine Gewinne im späten Handel zwar etwas ab, blieb aber noch in der Gewinnzone. Nachdem der japanische Leitindex zuvor auf ein Zwei-Wochen-Hoch geklettert war, hätten Gewinnmitnahmen eingesetzt, hiess es am Markt. Ein weiterhin schwächerer Yen habe für zusätzlichen Rückenwind gesorgt.
DAX 7.041,31 -0,22%
XDAX 7.073,45 +0,11%
EuroSTOXX 50 2.910,91 -0,87%
Stoxx50 2.582,90 -1,22%
DJIA 12.319,73 -0,25%
S&P 500 1.325,83 -0,18%
NASDAQ 100 2.338,99 +0,11%
Nikkei 9.758,71 +0,04 (7:15 Uhr)
---------- ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL
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RENTEN: - KAUM VERÄNDERT ERWARTET - Der für den deutschen Staatsanleihenmarkt richtungsweisende Euro-Bund-Future wird am Freitag laut Experten zu Handelsbeginn kaum verändert erwartet. "Der irische Bankenstresstest hat einen zusätzlichen Kapitalbedarf von 24 Milliarden Euro für die Banken erbracht, was im Rahmen der Summe liegt, die im Rettungspaket für den Bankensektor des Landes veranschlagt wurde", schreibt die HSH Nordbank in einer Tagesvorschau. In den USA nehme das Geschehen an der Datenfront mit dem offiziellen Arbeitsmarktbericht für März sowie dem ISM-Index für das verarbeitende Gewerbe wieder Fahrt auf. Der Markt erwarte eine Stellenaufbau ausserhalb der Landwirtschaft in Höhe des Vormonats (+192.000). Die HSH Nordbank sieht die den Bund-Future in eine Handelspanne von 120,70 bis 121,70 Punkten.
Bund-Future 121,20 -0,21%
T-Note-Future 118,77 -0,22%
T-Bond-Future 120,09 -0,08%
DEVISEN: - WENIG BEWEGT - Der Euro hat sich am Freitag im frühen Handel kaum bewegt und notierte zuletzt bei 1,4174 US-Dollar. Am Vortag hatte eine unerwartet hohe Teuerung im März die Gemeinschaftswährung zeitweise bis auf 1,4233 US-Dollar hoch getrieben hatte. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstagmittag auf 1,4207 (Mittwoch: 1,4090) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7039 (0,7097) Euro. Gegenüber dem Yen erreichte der Euro den höchsten Stand seit zehn Monaten. Händler begründeten die Schwäche der japanischen Währung erneut mit der Aussicht auf langfristig niedrige Zinsen in Japan.
(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD 1,4173 +0,00%
USD/Yen 83,63 +0,53%
Euro/Yen 118,50 +0,52%
ROHÖL - KAUM VERÄNDERT - Die Ölpreise haben sich am Freitag im asiatischen Handel nach deutlichen Kursgewinnen am Vortag kaum verändert. Wie an den vergangenen Handelstagen werden die Ölpreise weiter durch die kriegerischen Auseinandersetzungen in Libyen gestützt, sagten Händler. Ein schnelles Ende des Konflikts in dem Ölförderland werde immer unwahrscheinlicher. Die Truppen des libyschen Regimes haben nach Einschätzung der USA trotz des internationalen Militäreinsatzes weiterhin deutlich die Oberhand.
WTI (NYMEX) 107,01 +0,29 USD (7:15 Uhr)
---------- PRESSESCHAU ----------
- Schäuble rechnet erst 2015 mit nahezu ausgeglichenem Haushalt; HB, S. 22 - Bundesregierung will Rüstungsexporte nicht erleichtern; HB, S. 22 - US-Ratings droht in Europa das Aus; HB, S. 36 - Europäisch-Iranischer Handelsbank drohen Sanktionen; HB, S. 1 - Prada beantragt Börsennotierung in Hongkong; FT; S. 16; WSJE, S. 23 - BayernLB will von Commerzbank Beteiligung an Emissionshaus KGAL übernehmen: FAZ, S. 17 - Deutlich mehr Hartz-IV-Missbrauch aufgedeckt; Berliner Zeitung - Bund plant schärfere Auflagen für Spielhallen; SZ, S. 17 - Atomkrise in Japan wird den Trend zu sauberen Energiequellen verstärken (Interview mit Fondsmanager von Barclays Capital); BöZ, S. 17 - Französische Regierung erwägt Deckelung der Gaspreise; Les Echos
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/rum

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