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Echo der Zeit

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Erschreckende WHO-Statistik des Suizids

Jedes Jahr nehmen sich weltweit eine Million Menschen das Leben. In vielen Industriestaaten ist Suizid als Todesursache häufiger als Verkehrsunfälle, Drogen und Gewaltverbrechen zusammen. Das schätzt die Weltgesundheitsorganisation WHO. Und das will sie, zusammen mit der Internationalen Vereinigung für Suizidrävention verändern. Zuerst ein Blick nach Jaan, dem Land mit einer der höchsten Selbsttötungsraten weltweit. Und seinem Kamf dagegen.brbrARD-Korresondent Peter Kujath aus Tokio.brAuch in der Schweiz töten sich jedes Jahr etwa 1300 Menschen. Damit liegt die Schweiz im oberen Drittel des euroäischen Durchschnitts. Es sind nach wie vor mehrheitlich Männer, die sich das Leben nehmen und vor allem Jugendliche und ältere Menschen. Was kann man nach neusten Erkenntnissen tun - um Suizide zu verhindern?brbrGesräch mit dem Psychiater Conrad Frey, dem Präsidenten der Initiative zur Prävention von Suizid in der Schweiz

Wie sicher sind Obligationen?

Die unsicheren Finanzmärkte machen Staatsanleihen zur attraktiven Investition. Beliebt sind Wertaiere zum Beisiel von Staaten wie den USA und England, sie alle erhalten von den Ratingagenturen die Bestnote AAA. Doch die Staaten verschulden sich immer mehr. Wie sicher sind diese Paiere wirklich?

Jugendkriminalität in El Salvador

Die Gewalt von Jugendbanden ist eines der ganz grossen Probleme Zentralamerikas. In El Salvador unterzeichnete Präsident Mauricio Funes nun ein Gesetz, das die Banden verbietet und für die Mitgliedschaft bei einer solchen Bande eine 10jährige Gefängnisstrafe vorsieht, selbst wenn der Jugendliche noch kein Delikt begangen hat. Eine rigorose Massnahme, die das Problem allerdings kaum lösen dürfte.

Meilenstein in der Seefahrt

Der Klimawandel macht es möglich. In diesen Tagen wird die mythenumworbene Nordostassage offiziell eröffnet. Ein Frachtschiff der Nordic Barents transortiert Eisenerz von der norwegisch-russischen Grenze nach China. Wo immer der 40-Tönner auf seiner abenteuerlichen Route anlegt, warten begeisterte Zaungäste.

Stadttheater in der Krise

Schwindendes Publikum, Sardruck, Abbauläne: die Theater in der Schweiz haben es nicht leicht. In Bern etwa wurde das Orchester mit dem Theater zusammengelegt, in Luzern wird gleich über die Auflösung des Theaters diskutiert. Kommt hinzu, dass die erfolgreiche freie Theaterszene auch ihren Teil am öffentlichen Geld beansrucht.

Muslime in den USA

Noch nie seit 911 waren die Sannungen zwischen Moslems und Nicht-Moslems in den USA so gross. Ein obskurer Prediger aus Florida will am diesjährigen Gedenktag öffentlich den Koran verbrennen. Viel Aufsehen erregt ein islamisches Gemeindezentrum, das in der Nähe des Ground Zero gelant ist. Zwei Drittel der US-Bevölkerung lehnt es an diesem Standort ab. Macht sich in den USA eine generelle Muslim-Feindlichkeit breit? Hatem Bazian sieht das gegenwärtige Verhältnis zwischen Moslems und nicht-Moslems in den USA weit kritischer. Der Palästinenser kam als Student in die USA. Heute ist er Professor an der Universität von Kalifornien in Berkeley und Sezialist für islamisches Recht und die muslimische Immigration in den USA.

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