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MÜNCHEN (awp international) - Schwere Unwetter und riesige Feuersbrünste haben in den ersten neun Monaten des Jahres tausende Menschen das Leben gekostet und Schäden in Milliardenhöhe angerichtet. Der weltgrösste Rückversicherer Munich Re registrierte zwischen Januar und September 725 Katastrophen, die mit dem extremen Wetter in Zusammenhang stehen. Das sei die zweithöchste Zahl für diesen Zeitraum seit 1980, wie der Konzern am Montag in München mitteilte. Insgesamt starben rund 21.000 Menschen, die Schäden summierten sich auf mehr als 65 Milliarden US-Dollar. 2010 sei bisher das wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen vor 130 Jahren, allein die zehn wärmsten Jahre habe es in den letzten zwölf Jahren gegeben. Grund sei vermutlich der Klimawandel./sbr/DP/stw

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