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Nach abgesagtem Opel-Verkauf: GM-Europa-Chef Forster unter Druck

Dieser Inhalt wurde am 06. November 2009 - 12:00 publiziert

DETROIT/RÜSSELSHEIM (awp international) - Nach der Absage des Opel-Verkaufs an den Zulieferer Magna gerät der bisherige Chef des Europageschäfts Carl-Peter Forster unter Druck. Der Mutterkonzern General Motors (GM) will das Opel-Management rasch umbilden. "Binnen Tagen oder Wochen" wolle man ein neues Führungsteam für Opel/Vauxhall zusammenstellen, sagte Henderson in Detroit einem Interview mit Journalisten, das auf der GM-Webseite veröffentlicht wurde.
Der derzeitige Europa-Chef Forster (55) gilt in Detroit als nicht mehr haltbar. Der frühere Opel-Chef hatte sich vehement für einen Einstieg von Magna ausgesprochen und galt als designierter neuer Spitzenmanager von "NewOpel". Die Entscheidung von GM, Opel doch zu behalten, hatte er ungewöhnlich scharf kritisiert.
Spekulationen über seinen Weggang wurden aus Unternehmenskreisen am Freitag aber dementiert. "Es gibt keinen Hinweis darauf, dass Forster das Unternehmen verlässt", verlautete aus Zürich. "Änderungen im Management kündigten wir zur gegebenen Zeit an." Als sicher scheint jedoch, dass der bisherige Opel-Chef Hans Demant das Unternehmen nicht mehr führen wird./mt/DP/tw

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