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WASHINGTON (awp international) - Aufatmen bei Toyota : Experten der US-Raumfahrtbehörde NASA haben den japanischen Autohersteller von dem Vorwurf entlastet, elektromagnetische Störungen hätten die Unfallserie der vergangenen Jahre ausgelöst. Ein anderes Votum hätte nicht nur das Vertrauen in die Wagen erneut erschüttert, sondern wohl auch die nächste teure Rückrufwelle zur Folge gehabt.
"Toyotas Probleme waren mechanischer Natur, nicht elektronischer", sagte Verkehrsminister Ray LaHood am Dienstag in Washington. Er hatte zusammen mit dem Kongress auf die Untersuchungen gedrängt. Es habe nur zwei Gründe gegeben, wegen denen die Autos des japanischen Herstellers ohne das Zutun der Fahrer beschleunigt hätten, fuhr LaHood fort: rutschende Fussmatten und klemmende Gaspedale.
Toyota hatte zur Jahreswende 2009/2010 weltweit mehr als acht Millionen Wagen wegen der beiden Defekte zurückrufen müssen. Das Unternehmen ramponierte sein Image, die Verkäufe brachen ein, der Schaden ging in die Milliarden. Toyota musste überdies in den USA Strafen von insgesamt 48,8 Milliarden Dollar zahlen, weil der Hersteller die Probleme nach Ansicht des Verkehrsministeriums nicht rechtzeitig gemeldet hatte./das/DP/he

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