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Basel (awp) - Die Versicherung Nationale Suisse hat im Geschäftsjahr 2010 erfolgreich gearbeitet. Die gebuchten Bruttoprämieneinnahmen stiegen um 4,8% auf 1,78 Mrd CHF; in Lokalwährungen betrug der Anstieg 7,8%. Der Reingewinn nahm um 20,6% auf 92,1 Mio CHF zu. Die Combined Ratio verbesserte sich um 70 Basispunkte auf 96,6%. Der Generalversammlung wird die Ausschüttung einer Dividende von 1,50 CHF je Aktie beantragt, nach 1,25 CHF für das Vorjahr.
Damit hat der Versicherer die Erwartungen der Analysten (AWP-Konsens) bei den Bruttoprämien und beim Reingewinn übertroffen, bei der Combined Ratio erreicht. Analysten hatten im Vorfeld mit Bruttoprämien von 1'762 Mio CHF und einem Reingewinn von 87,0 Mio CHF gerechnet. Für die Combined Ratio wurde eine Verbesserung auf 96,6% erwartet.
"Wir konnten uns in einem nach wie vor intensiven Wettbewerb und trotz einer Höherbewertung des Schweizer Frankens zum Euro im Geschäftsjahr 2010 ausgezeichnet behaupten", wird CEO Hans Künzle in der Mitteilung zitiert. Der Versicherer verfüge über signifikantes Wachstumspotenzial, das auch weiterhin genutzt werden soll. Dabei liege der Schwerpunkt auf dem überdurchschnittlichen Ausbau der "Specialty Lines" und einer gezielten Differenzierung im klassischen Privat- und Geschäftskundenbereich, heisst es weiter.
Das Eigenkapital stieg um 2,4% und erreichte per Ende des Berichtsjahres 746,5 Mio CHF. Die Solvency 1 Ratio betrug 183,8% und verbesserte sich damit um 2,8 Prozentpunkte. Die Ratio werde infolge des Verkaufs des Kollektivlebengeschäftes im ersten Halbjahr 2011 deutlich ansteigen; in den 2010er Zahlen ist dieser Geschäftsbereich noch enthalten. Der Return on Equity konnte um 1 Prozentpunkt auf 12,5% verbessert werden.
Der diesjährigen Generalversammlung schlägt der Verwaltungsrat die Ausschüttung einer Dividende von 1,50 CHF je Aktie vor. Für das Vorjahr wurden 1,25 CHF je Titel ausbezahlt. Die Dividendenrendite beläuft sich damit auf 4,6%, die Ausschüttungsquote auf 36%.
Bei der Präsentation des Halbjahresergebnisses Ende September wurde eine Dividendenrendite von 4% als Massstab für die Zukunft bezeichnet. Je rund ein Drittel des Gewinnes soll dabei an die Aktionäre gehen.
Für das laufenden Geschäftsjahr zeigt sich das Management "vorsichtig optimistisch", wie es weiter heisst. Dies auf der Basis der Entwicklung in den ersten Monaten. Das wirtschaftliche Umfeld sei allerdings weiterhin labil, so die Einschätzung. Kapitalschonende fondsgebundene Lebenprodukte und das Credit-Life-Geschäft sollten das Wachstum des Einzellebengeschäfts in der Schweiz unterstützen. In den Specialty Lines würden unter anderem die Vertriebskapazitäten weiter ausgedehnt, so die Mitteilung.
Im Weiteren wird der Generalversammlung die Neuwahl von Hans-Jörg Vetter in den Verwaltungsrat vorgeschlagen.
rt/ps

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