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LONDON (awp international) - Nächster Dämpfer für BP : Der britische Energiekonzern kommt mit seinem Ansinnen, enger mit dem russischen Staatskonzern Rosneft zusammenzuarbeiten, nicht weiter. Auch der zweite Schlichtungsversuch vor einem Schiedsgericht in Stockholm sei gescheitert, teilte BP am Freitag mit.
BP hatte Mitte Januar angekündigt, gemeinsam mit dem russischen Staatskonzern Rosneft Ölvorkommen im russischen Nordpolarmeer ausbeuten zu wollen. Parallel dazu sollte es einen Aktientausch geben. Rosneft sollte 5 Prozent der BP-Anteile übernehmen, BP dafür 9,8 Prozent der Rosneft-Anteile.
Das Fünf-Prozent-Paket an BP hatte nach den Worten von Unternehmenschef Bob Dudley einen Wert von 7,8 Milliarden US-Dollar (5,4 Mrd Euro). Die Frist für den Aktientausch läuft am 14. April aus.
BP ist in Russland jedoch noch an einem weiteren Unternehmen, TNK-BP beteiligt. Der Joint-Venture-Partner aus diesem Unternehmen, ein Konsortium russischer Oligarchen, hat Widerspruch gegen die Zusammenarbeit von BP und Rosneft - die sie als Konkurrenz sehen - eingelegt.
Die Gesellschafter-Vereinbarung bei TNK-BP verbietet es den Briten, ohne Zustimmung der Oligarchen mit einem anderen russischen Partner zusammenarbeiten.
In den vergangenen Tagen war bekannt geworden, dass es in den nächsten Tagen eine Gesellschafterversammlung bei TNK-BP geben soll. Dabei wird erwartet, dass es auch Gespräche zu dem geplanten Rosneft-Deal gibt./dm/DP/ksb

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