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HELSINKI (awp international) - Nokias Aufsichtsratschef Jorma Ollila verteidigt die wenig freundlich aufgenommenen Kooperationspläne des Handy-Herstellers mit Microsoft als richtige Entscheidung zum richtigen Zeitpunkt. "Aus Sicht von Nokia passierte das in einer extrem günstigen Situation", sagte Ollila in einem Interview mit dem TV-Sender in YLE in Helsinki.
Weiter meinte der Finne: "Wir waren derjenige, der sich den besten Partner aussuchen konnte." Der neue kanadische Konzernchef Stephen Elop hatte Ende letzter Woche angekündigt, dass Nokia künftig auf das Smartphone-Betriebssystem Windows Phone von Microsoft setzen will. Vorausgegangen waren rückläufige Gewinne und auch Marktanteile gegenüber Konkurrenten wie Apple mit dem iPhone sowie vor allem auch verschiedenen Anbietern von Android-Handys. Kritiker stuften die geplante Kooperation als Kombination von zwei bisherigen Verlierern auf dem heftig umkämpften und lukrativen Weltmarkt für Smartphones ein.
Ollila sagte, die Früchte der neuen Kooperation werde Nokia innerhalb der kommenden eineinhalb Jahre ernten. Er wollte sich nicht zur möglichen Zahl von Stellenstreichungen in Finnland, Nokias Stammland, äussern. Hier sind bisher allein 5000 Mitarbeiter als Entwickler beim bisher für Smartphones eingesetzten eigenen Betriebssystem Symbian tätig.
Elop sagte am Donnerstag in einem Interview mit der Zeitung "Helsingin Sanomat", dass die Betroffenen "viele Möglichkeiten für neue Aufgaben innerhalb von Nokia" bekommen würden. Weiter meinte er: "Es ist ein totales Missverständnis, wenn man meint, dass wir Forschung und Entwicklung Microsoft überlassen wollen."/tbo/DP/stk

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