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Novartis: US-Tochter wehrt sich weiterhin gegen Diskriminierungsvorwürfe

Dieser Inhalt wurde am 19. Mai 2010 - 19:48 publiziert

East Hanover/Basel (awp) - Die US-Tochter der Novartis AG bestreitet die gegen das Unternehmen erhobenen und durch ein Geschworenengericht sanktionierten Diskriminierungsvorwürfen im Umgang mit Frauen nach wie vor mit Entschiedenheit. Die Novartis Pharmaceuticals Corporation setze sich für die aktive und progressive Förderung von Frauen ein, teilte das Unternehmen am Mittwochabend in einer Stellungnahme mit.
Nachdem die Geschworenen in New York Novartis zu Wochenbeginn für schuldig befunden haben, in drei Anklagepunkten in den Jahren 2002 bis 2007 Frauen benachteiligt zu haben, hat die Jury am Mittwoch die Höhe der Strafgelder auf 250 Mio USD angesetzt. Mit der Busse soll das Unternehmen dafür bestraft werden, dass Frauen nicht gleich entlöhnt wurden wie Männer, sie bei Beförderungen übergangen und im Falle von Schwangerschaften unfair behandelt wurden. Den zwölf Klägerinnen wurde am Montag Wiedergutmachungszahlungen von insgesamt 3,36 Mio USD zugesprochen.
Novartis wehre sich entschieden gegen die Forderungen, bekräftigte das Unternehmen die bereits am Dienstag gemachten Aussagen. Andy Wyss, Leiter von Pharma North America und Präsident der Novartis Pharmaceuticals Corporation, zeigte sich über das von der Jury getroffene Urteil enttäuscht. Seit 2007 seien die Programme zur Förderung der Vielfalt und Integration weiter verbessert worden und zu einem integralen Bestandteil der Unternehmenskultur geworden.
mk

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