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Basel (awp/sda) - Der Alcon-Übernahme durch Novartis steht nichts mehr im Wege: Die Aktionäre des Basler Pharmakonzerns haben am Freitag der Übernahme des US-Augenheilmittelkonzerns zugestimmt, wie Novartis mitteilte.
Der Fusionsvertrag wurde an der ausserordentlichen Generalversammlung in der Basler St. Jakobshalle mit einer Mehrheit von 99,4% abgesegnet. Mit einem Mehr von 99,3% hiessen die Aktionäre zudem die Ausgabe von 108 Mio neuer Aktien im Zuge der Transaktion gut.
Anwesend waren 687 Novartis-Aktionäre, die 48,25% des Aktienkapitals vertraten. Die Aktionäre von Alcon hatten schon am Donnerstag grünes Licht für die Fusion gegeben; Daniel Vasella, Cary Rayment, Thomas Plaskett, Enrico Vanni und Norman Walker wurden dabei bis zur endgültigen Übernahme in den Verwaltungsrat gewählt.
Mit ihren Beschlüssen ebneten die Aktionäre den Weg für die bisher grösste Übernahme in der Schweizer Wirtschaftsgeschichte. Gesamthaft kostet der Zusammenschluss Novartis 51,6 Mrd USD. Er ist damit teurer als die rund 46,8 Mrd USD schwere Übernahme des Biotech-Unternehmens Genentech durch den Basler Pharmakonzern Roche.
Novartis hatte Ende 2010 nach einem langen Streit eingelenkt und den Minderheitsaktionären von Alcon 168 USD je Aktie zugesagt. Diese erhalten so gleichviel wie der frühere Mehrheitsaktionär Nestlé, dem Novartis zuvor 77% am Weltmarktführer im Augenheilmittelbereich abgekauft hatte.
Mit der Übernahme wird Alcon zu einer neuen Novartis-Division, zusammen mit der eigenen Kontaktlinsensparte Ciba Vision sowie Augenmitteln von Pharma. Die Division werde über 70% des Augenheilmittelsegments abdecken und jährlich über 9 Mrd USD Umsatz erzielen, wird in der Novartis-Mitteilung Chef Joseph Jimenez zitiert.
Profitieren würden beide Konzerne, sagte Verwaltungsratspräsident Daniel Vasella. Laut Jimenez will Novartis sogleich nach dem Abschluss der Transaktion Klarheit über die neue Struktur schaffen. Novartis sei zuversichtlich, die Integration innerhalb von sechs Monaten nach Abschluss der Fusion vollziehen zu können.
Leiter der Division wird Kevin Buehler, derzeit Präsident und Chef von Alcon. Alcon war 1945 in Texas gegründet worden. 2010 erzielte das Unternehmen, das seinen Steuersitz nach Hünenberg ZG verlegt hat, mit etwa 17'000 Beschäftigten in 75 Ländern einen Umsatz von 7,18 Mrd USD und einen Gewinn von 2,21 Mrd USD.

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