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BRÜSSEL (awp international) - Die EU-Kommission hat die Übernahme der in der Augenheilkunde tätigen Alcon durch den schweizerischen Pharmakonzern Novartis unter Auflagen genehmigt. Nach Prüfung der entsprechenden Verpflichtungszusagen von Novartis sei die Kommission zu dem Schluss gekommen, dass das Vorhaben weder eine erhebliche Behinderung des wirksamen Wettbewerbs im EWR noch in einem wesentlichen Teil desselben zur Folge haben wird, teilte die Brüsseler Behörde am Montag mit.
Novartis muss sich jedoch von mehreren Produkten der Sparten Augenheilmittel und Augenpflegemittel im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) bzw in bestimmten Mitgliedstaaten trennen. Allerdings hatte der Baseler Konzern bereits angeboten, mehrere Geschäftsbereiche der betroffenen Produktkategorien im EWR zu veräussern.
Im Rahmen ihrer Untersuchung nahm die Kommission den weiteren Angaben zufolge zahlreiche Märkte für Augenheilmittel und Augenpflegemittel im EWR unter die Lupe. Auf einigen dieser Märkte habe es Anlass zu wettbewerbsrechtlichen Bedenken gegeben wegen hoher Gesamtmarktanteile bei bestimmten Produkten, aber auch weil die Produkte von Novartis und Alcon in direktem Wettbewerb stehen und ausserdem Markteintrittsbarrieren bestünden.
Betroffen sind die Märkte für ophthalmologische Antiinfektiva- und Antiphlogistika-Antiinfektiva-Kombinationspräparate, Antiallergika, Dekongestiva, Antiseptika, Mydriatika und Cycloplegica, Diagnostika, nichtsteroidale Antirheumatika, injizierbare Miotika, Glaukommittel, Tränenersatzmittel und Kombinationslösungen für Kontaktlinsen, wie die Kommission weiter mitteilte. Je nach Produkt habe die Wettbewerbsproblematik entweder nur in einzelnen oder in einer grösseren Anzahl von Mitgliedstaaten gelegen.
Anfang Januar hatte Novartis mitgeteilt, von der schweizerischen Nestle SA für 28,1 Mrd USD in bar 52% an Alcon zu übernehmen.
DJG/ebb/kla

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