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New York/Basel (awp/sda) - Der Pharmakonzern Novartis hat erneut eine juristische Niederlage in den USA erlitten. Gemäss einem Gerichtsentscheid vom Dienstag muss das Unternehmen rund 2500 ehemalige Vertreter für Überstunden entschädigen.
Das Appellationsgericht im US-Bundesstaat New York hob damit ein Urteil eines Bezirksgerichts auf. Das Bezirksgericht hatte entschieden, dass Vertreter von Novartis nicht für Überstunden zusätzlich entschädigt werden müssen. Nachdem der Entscheid widerrufen worden ist, muss es den Fall neu beurteilen.
Kläger sind laut "NZZ Online" 2500 ehemalige Mitarbeiter, welche in den Bundesstaaten New York und Kalifornien Medikamente von Novartis in Arztpraxen vertrieben haben.
Novartis zeigte sich auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA enttäuscht über das Urteil. Das Unternehmen ist weiterhin der Meinung, dass es die Vertreter korrekt entlöhnt habe.
Gemäss der Kanzlei Sanford Wittels & Heisler, welche die Kläger vertritt, hat das Urteil Signalwirkung für hängige Klagen von Pharmavertretern gegen US-Unternehmen. Das US-Arbeitsministerium unterstützte die Kläger.
Novartis hatte bereis Anfang Mai in den USA eine juristische Schlappe erlitten. Der Pharmakonzern muss 250 Mio USD Strafe zahlen, weil er Frauen benachteiligt hat. Die zwölf Klägerinnen erhalten zudem von Novartis insgesamt 3,36 Mio USD Entschädigung.

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