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Novartis und Roche nicht betroffen von Pharma-Kartelluntersuchungen in EU

Dieser Inhalt wurde am 09. Dezember 2009 - 18:10 publiziert

Brüssel/Zürich (awp) - Die EU-Kommission hat eine Kartelluntersuchung bei Pharma-Unternehmen begonnen. Es gebe Anlass zu Befürchtungen, wonach gegen das Kartellrecht verstossen worden sei, begründete die Kommission am Mittwoch die Untersuchungen. Namen der von der Untersuchung betroffenen Firmen wurden nicht bekannt gegeben.
Novartis ist von diesen Untersuchungen nicht betroffen. Seines Wissens habe Novartis keinen Besuch von Vertretern der EU-Kommission bekommen, sagte ein Sprecher auf Anfrage von AWP. Auch Roche sei von den Untersuchungen nicht tangiert, hiess es gegenüber Dow Jones Newswires.
Ähnlich habe sich auch Sanofi-Aventis geäussert. Auch Bayer und Merck KGaA seien nicht betroffen.
Die Untersuchungen sollen sich gemäss EU-Kommission in einer vorläufigen Phase befinden, und die Prüfungen seien unangemeldet erfolgt.
Bekannt wurde zunächst lediglich, dass bei einem italienischen Vertriebsbüro der dänischen Pharmafirma Lundbeck Kontrolleure der EU vorstellig geworden sind. Es sei dabei um Wettbewerbsbehinderungen im italienischen Markt für Antidepressiva gegangen. Allerdings gebe es keine neuen Vorwürfe, betonte Lundbeck. Es habe sich um eine Nachuntersuchung gehandelt, nachdem das Mailänder Büro der Dänen bereits 2005 durchsucht worden sei.
rt/ra

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