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NEW YORK (awp international) - Die New York Stock Exchange steht zu ihrem Wunschpartner Deutsche Börse und hat auch das erhöhte Übernahmeangebot der Nasdaq abgelehnt. "Die Offerte war im Grossen und Ganzen die gleiche, die wir schon einmal zurückgewiesen haben", sagte NYSE-Verwaltungsratschef Jan-Michiel Hessels am Donnerstag.
"Wir sind weiterhin der Ansicht, dass der Zusammenschluss mit der Deutschen Börse einen Mehrwert für unsere Anteilseigner schafft", unterstrich Hessels. Das Angebot der Nasdaq falle demgegenüber ab; zudem sei es weiterhin fraglich, ob die Übernahme überhaupt gelinge. Die Entscheidung gegen die Nasdaq-Offerte sei einstimmig gefallen.
Erst am Dienstag hatte die Nasdaq gemeinsam mit der Rohstoffbörse IntercontinentalExchange (ICE) erklärt, sich die nötigen Bankkredite für den Kauf des traditionsreichen Handelsplatzes gesichert zu haben. Zudem versprach das Duo der NYSE eine Entschädigung von 350 Millionen Dollar, sollte die Übernahme letztlich doch nicht klappen.
Mit NYSE und Nasdaq kämen die zwei grössten Aktienmärkte der USA zusammenkämen. Ob die Wettbewerbshüter dies zulassen, ist fraglich. Die Prüfung des Zusammenschlusses von Deutscher Börse und NYSE ist bereits angelaufen.
Die Nasdaq war der Deutschen Börse in die Parade gefahren, die sich nach langem Ringen Mitte Februar auf einen Zusammenschluss mit der NYSE geeinigt hatte. Die Nasdaq verspricht den NYSE-Aktionären ein um 20 Prozent besseres Angebot. Sollte die Übernahme gegen den Willen des Verwaltungsrats klappen, droht der NYSE Euronext mit ihren Standorten in den USA und Europa die Zerschlagung.
Die Nasdaq bietet den NYSE-Aktionären Bares und eigene Aktien. Bei der Fusion mit der Deutschen Börse erhalten die NYSE-Aktionäre ausschliesslich Anteilsscheine der neuen, gemeinsamen Börse. Es halten sich aber hartnäckig Spekulationen, die NYSE könnte ihren Aktionären den Zusammenschluss mit einer Sonderdividende schmackhaft machen.
Für die traditionsreiche NYSE wäre es eine Schmach, von der kleineren und viel jüngeren Nasdaq kontrolliert zu werden. Die Fusion mit der Deutschen Börse liefe auf Augenhöhe ab, wie die Partner nicht müde werden zu betonen. Die Aktionäre der gewichtigeren Deutschen Börse bekommen den Plänen zufolge zwar 60 Prozent am neuen gemeinsamen Unternehmen - doch der Chefposten ginge nach New York./das/DP/he

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