Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Zürich (awp) - OC Oerlikon hat die Auswirkungen der Wirtschaftskrise abgeschüttelt und schreibt nach zwei Verlustjahren wieder schwarze Zahlen. Der Umsatz stieg um ein Viertel, wobei Asien der Hauptumsatztreiber war. Die Schulden sanken deutlich und das Restrukturierungsprogramm wurde mehr als ein halbes Jahr früher als geplant abgeschlossen. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet der Industriekonzern mit einem weiteren Umsatzplus.
Im abgelaufenen Jahr stieg der Umsatz um 25% auf 3'601 Mio CHF. Der Auftragseingang wird mit 4'520 Mio CHF (+51%) ausgewiesen, der Auftragsbestand mit 1'702 (VJ 997) Mio CHF. Der EBIT liegt bei 51 Mio CHF, nach einem Verlust von 589 Mio CHF im Vorjahr. Unter dem Strich schaffte das Unternehmen es wieder, schwarze Zahlen zu schreiben. Der Reingewinn beträgt 5,0 Mio CHF, nach einem Minus von 592 Mio CHF, wie es am Mittwoch in einer Mitteilung heisst. Eine Dividende ist aber nicht vorgesehen.
Damit wurden die Erwartungen des Marktes deutlich übertroffen. Analysten hatten im Durchschnitt (AWP-Konsens) einen Auftragseingang von 4'273 Mio CHF, einen Umsatz von 3'528 Mio CHF, einen EBIT von 30 Mio CHF und einen Reinverlust von 74 Mio CHF erwartet.
"Die konsequente Umsetzung unserer operativen und strategischen Massnahmen zahlen sich aus", kommentiert CEO Michael Buscher den Geschäftsverlauf. Die Profitabilität habe sich schneller als geplant verbessert.
Früher als geplant sei das Restrukturierungsprogramm auf Konzernebene abgeschlossen worden. Die Restrukturierungen erzielten Kosteneinsparungen von mehr als 350 Mio CHF. Die Restrukturierungsaufwendungen beliefen sich 2010 auf 49 (107) Mio CHF. Im laufenden Jahr sollen Restrukturierungskosten von etwa 10 Mio CHF anfallen.
Der Traditionskonzern erwartet "für 2011 und darüber hinaus eine weitere Verbesserung aller finanziellen Leistungsparameter". Das Umsatzwachstum soll bei bis zu 10% liegen und zudem geht Oerlikon von einem weiteren Anstieg der Profitabilität - auf Basis stabiler Wechselkurse - aus. Neue Produkte und Sparmassnahmen sollen dazu beitragen.
Für die Segmente Textile und Coating rechne die Gesellschaft 2011 mit anhaltend stabilen Märkten und einem Umsatzwachstum. Die Sparte Drive Systems geht davon aus, dass die Erholung anhält. Solar setzt auf die neue ThinFab-Technologie und zeigt sich hinsichtlich der Wettbewerbsfähigkeit optimistisch. Vacuum und Advanced Technologies erwarten aufgrund flacher Märkte für 2011 ein stabiles Geschäft.
Nachdem die Nachfrage und Bestellungseingänge nach der Wirtschaftskrise Höchststände erreichten, rechnet Oerlikon mit einem leichten Rückgang der Bestellungseingänge, da sich die allgemeine Nachfrage des Marktes wieder normalisiere.
Damit dürfte sich die Profitabilität des Konzerns bereits 2011 dem Leistungsniveau seiner operativ besten Jahre annähern. Die stärksten Zugpferde seien dabei die vier Segmente Textile, Vacuum, Coating und Advanced Technologies. Drive Systems dürfte 2011 in die Profitabilität zurückkehren und Solar strebt an, den Break-even zu erreichen.
Oerlikon verzeichnete in den ersten beiden Monaten 2011 eine Geschäftsentwicklung, welche den Ausblick für das Gesamtjahr bestätigt. In den kommenden Jahren strebt der Oerlikon Konzern an, seine bisher besten Margen zu übertreffen. "2011 wird ein Jahr des Übergangs sein, um danach das volle operationelle Potential von Oerlikon auszuschöpfen", wird CEO Michael Buscher in der Mitteilung zitiert.
ps/rt/ra

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

???source_awp???