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NEW YORK/LONDON (awp international) - Der Preis für ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Norseesorte Brent ist am Montag erstmals seit Herbst 2008 über die Marke von 100 US-Dollar gestiegen. Am späten Nachmittag kostete ein Barrel 100,95 Dollar. Das waren 1,53 Dollar mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 1,95 Dollar auf 91,29 Dollar.
Vor allem die Unruhen in Ägypten für das hohe Preisniveau verantwortlich, schreibt die Commerzbank in einem Kommentar. Das Land spiele zwar als Ölproduzent keine nennenswerte Rolle. Ägypten sei jedoch ein wichtiges Transitland für den weltweiten Ölhandel. "Zudem gibt es Sorgen vor einer weiteren Ausbreitung der Proteste nach Osten auf die ölreichen Regionen der arabischen Halbinsel. Eine gewisse Risikoprämie auf den Ölpreis scheint daher gerechtfertigt", schreibt die Commerzbank.
Auch positiv ausgefallene Konjunkturdaten aus den USA hätten die Ölpreise beflügelt, sagten Händler. So stieg der Einkaufsmanagerindex für die Region Chicago im Januar auf den höchsten Stand seit dem Jahr 1988. Dies spricht laut Volkswirten für eine robuste Erholung der US-Industrie. Die USA sind der grösste Ölverbraucher der Welt. Nach dem Überschreiten der Marke von 100 Dollar haben laut Händlern Anschlusskäufe eingesetzt. Sei Allzeithoch hatte der Ölpreis im Sommer 2008 bei fast 150 Dollar erreicht. Nach dem Ausbruch der Finanzkrise fiel er dann zeitweise bis auf 40 Dollar zurück.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist weiter gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Montag kostete ein Barrel (159 Liter) am Freitag im Durchschnitt 94,10 US-Dollar. Das waren 68 Cent mehr als am Donnerstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./jsl/fn

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