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NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Der Brent-Ölpreis hat auch am Freitag den Sprung über die psychologisch wichtige Marke von 100 US-Dollar nicht geschafft. Händler nannten neben enttäuschenden Konjunkturdaten aus den USA insbesondere die Bremsmanöver der chinesischen Notenbank als Grund. Diese erhöhte den Mindestreservesatz am Freitag erneut. Die Massnahme dämpfte die Lust der Anleger auf Rohstoffe. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kletterte am Abend dennoch um 84 Cent auf 98,90 Dollar. Rohöl der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) verbilligte sich hingegen um 37 Cent auf 91,03 Dollar.
In China nehmen angesichts des kräftigen Wirtschaftswachstums die Inflationsgefahren zu. Die chinesische Notenbank stemmt sich dagegen. Am Freitag erhöhte sie den Mindestreservesatz für Geschäftsbanken um 0,50 Prozentpunkte auf den Rekordstand von 19 Prozent. Die Erhöhung wird zum 20. Januar wirksam. Eine geringere Konjunkturdynamik in China hätte auch eine schwächere Ölnachfrage zur Folge.
Der Preis wird unterdessen weiter durch die anhaltenden Probleme bei einer wichtigen Ölpipeline in den USA gestützt. Die grösste Ölleitung Alaskas, die etwa zwölf Prozent der gesamten US-Produktion befördert, war wegen Reparaturarbeiten am Freitag abermals geschlossen worden. Die Pipeline war am vergangenen Wochenende wegen eines Lecks komplett ausgefallen und zwischenzeitlich wieder in Betrieb genommen worden.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist gefallen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Freitag kostete ein Barrel am Donnerstag im Durchschnitt 93,96 Dollar. Das waren 27 Cent weniger als am Mittwoch. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./jha/zb

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