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NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Der Preis für Brent-Öl hat am Dienstag seine Verluste vom Wochenbeginn ausgeweitet. Für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte zur Auslieferung im Juni mussten Anleger am frühen Abend 120,82 US-Dollar bezahlen. Das waren 79 Cent weniger als am Montag. Sein Tagestief hatte Brent-Öl bei 119,03 Dollar erreicht. Der Preis für ein Fass der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Mai-Lieferung stieg dagegen um 48 Cent auf 107,60 Dollar, notierte im Tagesverlauf aber immer wieder im Minus.
Händler begründeten die Verluste bei Brent-Öl zuvorderst mit den Sorgen um eine Abschwächung der Wirtschaft. Noch immer belaste die Schuldenkrise in der Eurozone den Ölmarkt, insbesondere die Diskussionen um eine Restrukturierung der griechischen Staatsschulden. Auch die drohende Herabstufung der Kreditwürdigkeit der USA seitens der grössten Ratingagentur Standard & Poor's wirke noch nach. Nach Einschätzung der Commerzbank führt der am Montag gesenkte Ausblick für das US-Kreditrating zu einem Anstieg der Risikoaversion und setzt damit riskante Anlagen unter Druck. Dazu zähle aufgrund seines zyklischen Charakters auch Rohöl. Ferner herrscht am Markt die Sorge vor, die hohen Ölpreise könnten die Rohölnachfrage bremsen.
Die anhaltenden Unruhen in der arabischen Welt, allen voran in Libyen, wirken dagegen unterstützend. Auch die eskalierende Lage in Nigeria könnte dem Ölpreis wieder etwas stärker Auftrieb geben, hiess es von Marktbeobachtern. Der Sieg von Amtsinhaber Goodluck Jonathan bei den Prasidentschaftswahlen in dem ölreichen afrikanischen Land wird von Gewalt überschattet.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) sank weiter. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Dienstag kostete ein Barrel (159 Liter) am Montag im Durchschnitt 117,37 US-Dollar. Das waren 62 Cent weniger als am Freitag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./ajx/wiz

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