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NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Die Ölpreise sind am Dienstag im Tagesverlauf belastet von Gewinnmitnahmen deutlich gefallen. Ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Februar kostete zuletzt 88,97 US-Dollar. Das waren 2,58 Dollar weniger als am Montag, als der US-Ölpreis zwischenzeitlich bis auf 92,58 Dollar gestiegen war. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent fiel am Freitag um 1,85 Cent auf 92,99 Dollar.
Nach dem Erreichen eines 27-Monats-Hochs nähmen Anleger nun Gewinne mit, sagten Händler. Zudem habe die Risikoscheu, die zuletzt bei Öl und anderen Rohstoffen für Kursaufschläge gesorgt habe, abgenommen. Zusätzlicher Druck auf den Ölpreis sei vom steigenden Dollar gekommen, der von überraschend positiven US-Konjunkturdaten profitiert habe.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) stieg unterdessen deutlich. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Dienstag kostete ein Barrel (159 Liter) am Montag im Durchschnitt 89,79 US-Dollar. Das waren 80 Cent mehr als am Freitag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./he/stb

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