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NEW YORK (awp international) - Der Ölpreis hat am Donnerstag nach einem volatilen Verlauf ins Minus gedreht und mit Abgaben geschlossen. Trotz überraschend gesunkener Öllagerbestände in den USA seien die Sorgen über eine Überversorgung des Marktes nicht gewichen, hiess es im Handel. Der führende Oktober-Kontrakt auf ein Barrel Leichtöl der Sorte WTI stieg zum Settlement an der New Yorker Rohstoffbörse Nymex um 0,6% bzw 0,42 USD auf 74,25 USD. Das Tageshoch lag bei 75,96 USD und das -tief bei 73,88 USD.
Die Rohölvorräte in den USA sind in der Woche zum 3. September auf Wochensicht um 1,853 Mio Barrel gefallen, Analysten hatten hingegen einen Anstieg um 0,3 Mio Barrel prognostiziert. Die Lagerbestände an Mitteldestillaten wie Diesel und leichtes Heizöl ermässigten sich um 0,388 Mio Barrel, hier war ein Zuwachs um 0,4 Mio Barrel erwartet worden. Die Bestände an bleifreiem Superbenzin sanken um 0,243 Mio Fass, während die Prognose auf einen Rückgang um 0,6 Mio Barrel gelautet hatte. Die Kapazitätsauslastung der US-Raffinerien belief sich auf 88,2% (87,0%).
Unerwartet positive Daten vom US-Arbeitsmarkt und die deutlich gefallenen US-Rohölvorräte trieben den Ölpreis zunächst auf das Tageshoch, im späten Geschäft kamen die Notierungen jedoch zurück und fielen in negatives Terrain. Laut Händlern fand mit dem Erreichen eines Zweiwochenhochs ein Umdenken am Markt statt. Anleger hätten realisiert, dass Preise nahe 76 USD angesichts der weiter siechenden Konjunktur bei anhaltend vollen Lagern nicht zu rechtfertigen seien, hiess es. "Der Preis bewegte sich in Richtung des oberen Randes der aktuellen Handelsspanne. Aber dort fand die Rally ihr Ende", sagte Marktstratege Matt Zeman von LaSalle Futures in Chicago und verwies auf die gute Versorgungslage.
Die gewerblichen Lagerbestände unter Einbeziehung aller Ölprodukte ergab eine Steigerung um 200.000 Fass, womit bei den Vorräten ein neues 27-Jahreshoch markiert wurde. Diese Daten schliessen Propan and Propylen mit ein, auf die der Markt sonst weniger genau blickt. Andere Marktteilnehmer nutzten den Aktienmarkt zur Erklärung für die fallenden Notierungen im späten Handel. "Als die Aktienkurse von ihren Tageshochs zurückkamen, folgte der Ölpreis", sagte ein Händler. DJG/DJN/flf

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