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NEW YORK (awp international) - Belastet von einem überraschenden Anstieg der wöchentlichen Lagerbestandsdaten hat der Ölpreis zur Wochenmitte an der Nymex nachgegeben und ist unter die Marke von 77 USD gefallen. Wie das Department of Energy mitteilte, stiegen die Rohöllagerbestände im Vergleich zur Vorwoche um 0,36 Mio Barrel. Die Analysten hatten dagegen einen Rückgang um 1,1 Mio Barrel prognostiziert. Der nun führende September-Kontrakt auf ein Barrel Leichtöl der Sorte WTI reduzierte sich um 1,3% bzw 1,02 USD auf 76,56 USD. Das Tageshoch lag bei 78,57 USD, das Tagestief bei 76,20 USD.
Die Lagerbestände an Mitteldestillaten wie Diesel und leichtes Heizöl erhöhten sich um 3,935 Mio Barrel. Hier war ein Anstieg um nur 1,6 Mio Barrel erwartet worden. Die Lagerbestände an bleifreiem Superbenzin stiegen um 1,118 Mio Barrel, während die Prognose auf einen Zuwachs um 0,7 Mio Barrel gelautet hatte. Die Kapazitätsauslastung der US-Raffinerien belief sich auf 91,5%, nach 90,5% in der Vorwoche.
Auch die Aussagen von Fed-Chairman Ben Bernanke drückten auf das Sentiment. Die US-Notenbank ist prinzipiell bereit, weitere wachstumsstützende Massnahmen zu ergreifen, hat aber trotz eines etwas schwächeren Wachstumsausblicks offenbar keine konkreten Pläne für derartige Schritte. Insgesamt sei für die nächsten Jahre mit einem moderaten Wachstum, niedriger Inflation und einem langsamen Rückgang der Arbeitslosigkeit zu rechnen, so Bernanke.
"Es war kein guter Tag für den Ölpreis", so ein Händler. Die Lagerbestandsdaten sind überraschend gestiegen und auch die Aussagen von Bernanke hätten dem Markt nicht geholfen. "Solange sich keine Nachfrage-Erhöhung abzeichnet, dürfte der Ölpreis weiter nachgeben", ergänzte der Teilnehmer. DJG/DJN/ros

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