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NEW YORK (awp international) - Belastet von schwachen Konjunkturdaten hat der Ölpreis am Dienstag im Verlauf der Sitzung ins Minus gedreht. Der führende September-Kontrakt auf ein Barrel Leichtöl der Sorte WTI ermässigte sich zum Settlement um 1,9% oder 1,48 USD auf 77,50 USD. Das Tageshoch lag bei 79,69 USD und das tief bei 76,79 USD. Marktteilnehmer sprachen davon, dass die Marke von 80 USD je Fass derzeit offenbar eine unüberwindbare Hürde darstelle.
"Wir haben heute erneut die Marke von 80 USD getestet. Ein Ausbruch nach oben scheint einfach nicht möglich. Es hat den Anschein, dass der Markt in der seit Monaten bestehenden Handelsspanne verharren will", sagte Rohstoffhändler Matt Zeman von LaSalle Futures. Volle Lager und schwache Konjunkturdaten bildeten bei 80 USD einen starken Widerstand. Zudem seien auch vom Aktienmarkt keine Impulse hinsichtlich höherer Ölnotierungen ausgegangen, hiess es weiter.
Hauptbelastungsfaktor war das schwache Verbrauchervertrauen in den USA, das sich stärker als vorhergesagt abgekühlt hat. Wie das Forschungsinstitut Conference Board berichtete, fiel der Index des Verbrauchervertrauens auf 50,4 und damit auf den niedrigsten Stand seit Februar 2010 (46,4). Volkswirte hatten im Konsens einen Stand von 50,8 prognostiziert. Die US-Verbraucher spielen eine Schlüsselrolle für die US-Wirtschaft, weil rund 70% des Bruttoinlandsprodukts vom Privatkonsum abhängen.
Unterdessen gehen Volkswirte davon aus, dass die Vereinigten Staaten weiterhin gut mit Öl und Ölprodukten versorgt sind. Für die am Mittwoch avisierten Öllagerbestandsdaten rechnen die Experten zwar mit einer Abnahme bei Rohöl, bei Benzin und Destillaten erwarten sie aber eine Zunahme. DJG/DJN/flf

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