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NEW YORK (awp international) - Erneut schwache Konjunkturdaten und volle Lager in den USA haben am Mittwoch zu einem Anhalten des Ölpreisverfalls beigetragen. Der führende September-Kontrakt auf ein Barrel Leichtöl der Sorte WTI verbilligte sich zum Settlement um 0,7% oder 0,51 USD auf 76,99 USD. Das Tageshoch lag bei 77,74 USD und das -tief bei 75,90 USD. "Auf der Nachfrageseite erleben wir ähnliche Phänomene wie auf anderen Märkten auch. Die Nachfrage legt zu, aber wohl nicht mit dem Tempo, um Auswirkungen auf den Markt zu haben", sagte Ölanalyst Phil Flynn von PFGBest.
Schwache Konjunkturdaten und ein verhaltener Ausblick der US-Notenbank waren am Berichtstag Wasser auf die Mühlen der Konjunkturskeptiker und belasteten den Ölpreis. Der Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter in den USA ist im Juni überraschend gesunken. Die Bestellungen ermässigten sich gegenüber dem Vormonat um 1,0%, obwohl Ökonomen im Konsens hingegen mit einem Zuwachs von 1,1% gerechnet hatten. Zudem ist die Wirtschaftsaktivität in den USA laut "Beige Book" der US-Notenbank zwischen Juni und Mitte Juli in vielen, aber nicht allen Distrikten gestiegen. Die Verbesserung wurde zumeist nur als "moderat" beschrieben.
Dazu gesellten sich Daten, die einen unerwarteten Anstieg der US-Lager zeigten. Denn die Rohöllagerbestände in den USA sind in der Woche zum 23. Juli im Vergleich zur Vorwoche um 7,308 Mio Barrel gestiegen, obwohl Analysten einen Rückgang um 1,4 Mio Fass prognostiziert hatten. Die Lagerbestände an Mitteldestillaten wie Diesel und leichtes Heizöl legten um 0,938 Mio Barrel zu, hier war ein Anstieg um 2,1 Mio Barrel erwartet worden. Die Vorräte an bleifreiem Superbenzin stiegen um 0,091 Mio Barrel, während die Prognose auf einen Zuwachs um 0,5 Mio Fass gelautet hatte. Die Kapazitätsauslastung der US-Raffinerien sank auf 90,6% nach 91,5%.
Die niedrigere Ölförderung seit dem Wochenende aufgrund des Tropensturms "Bonnie" habe sich noch nicht auf die Lager ausgewirkt, hiess es von Analysten. DJG/DJN/flf

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