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NEW YORK (awp international) - Der Ölpreis hat am Freitag nach einer Rally sehr fest und deutlich über der Marke von 76 USD geschlossen. Verantwortlich dafür wurden Versorgungsängste gemacht, nachdem im US-Bundesstaat Illinois eine wichtige Ölpipeline nach einem Leck geschlossen wurde. Der führende Oktober-Kontrakt auf ein Barrel Leichtöl der Sorte WTI schnellte zum Settlement an der New Yorker Rohstoffbörse Nymex um 3% bzw 2,20 USD auf 76,45 USD in die Höhe. Mit dem Anstieg seien zugleich wichtige charttechnische Hürden genommen worden, hiess es im Handel. Das Tageshoch lag bei 76,59 USD und das -tief bei 74,37 USD.
Der Ölpreis legte deutlich zu, als Meldungen über die Schliessung der Ölpumpleitung "Enbridge 6a", die rund 670.000 Barrel Öl von Kanada in den Mittleren Westen der USA befördert, verbreitet wurden. Marktteilnehmer hätten unverzüglich auf die Meldungen reagiert und Leerpositionen geschlossen, hiess es. "Der Störfall an der Pipeline lieferte den entscheidenden Impuls für den Preisanstieg", sagte Ölanalyst Hamza Khan von Schork Report. Das Leck ist bereits das zweite am alternden Leitungssystem der USA seit Juli. Eine weitere Pumpleitung im US-Bundesstaat Michigan ist nach erheblichem Ölaustritt noch immer ausser Betrieb, die Verantwortlichen warten auf die Genehmigung zum Wiederanfahren der Anlage.
Ebenfalls gestützt wurde der Markt von einer angehobenen Prognose der Internationalen Energieagentur (IEA) zum Ölverbrauch im laufenden Jahr. "Die IEA hat ihre Prognose für die globale Ölnachfrage erhöht, was die Märkte am Freitag gestützt hat", sagte ein Händler. Für 2010 rechnet die IEA nun mit einer globale Nachfrage von 86,6 Mio Barrel/Tag (bpd), das wären 2,2% mehr als im Vorjahr. Damit wurde die Einschätzung gegenüber dem vorigen Monatsbericht um 50.000 bpd nach oben korrigiert. Zudem wurde im Handel auf das nach oben revidierte Wachstum der japanischen Wirtschaft im zweiten Quartal und höhere Ölimporte nach China verwiesen. DJG/DJN/flf

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