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NEW YORK (awp international) - Überzeugende Konjunkturdaten und die Erwartung eines kurzfristig knapperen Angebots haben dem Ölpreis am Freitag Auftrieb gegeben. Kursgewinne an den Aktienmärkten und die Aufwertung des Euro hätten ebenfalls stützend gewirkt, sagten Händler. An der New Yorker Rohstoffbörse Nymex stieg der nächstfällige November-Kontrakt auf ein Barrel Leichtöl der Sorte WTI um 1,7% bzw 1,31 USD auf 76,49 USD.
Schon im europäischen Geschäft hatte der Ölpreis von dem überraschend gut ausgefallenen deutschen ifo-Index profitiert. Die später veröffentlichten US-Konjunkturdaten verfehlten zwar vordergründig die Konsensschätzungen der Volkswirte, überzeugten aber in einzelnen Komponenten. Das reichte, um die Anleger davon zu überzeugen, dass sich die US-Wirtschaft stabilisiert.
So wurde bei den Auftragseingängen für langlebige Wirtschaftsgüter im August ein deutlicherer Rückgang als erwartet verzeichnet, doch war dieser vor allem dem Transportsektor geschuldet. Ohne diesen Sektor stiegen die Ordereingänge um 2,0%. Mit Erleichterung wurden auch neue Daten vom Immobilienmarkt aufgenommen. Die Neubauverkäufe stagnierten zwar wider Erwarten im August, doch wurden die Daten des Vormonats nach oben revidiert. Das Minus im Juli war demnach deutlich geringer als vorläufig gemeldet.
Stützend wirkte abermals die vorübergehende Stilllegung einer Raffinerie des Ölkonzerns ConocoPhillips im US-Bundesstaat New Jersey. Die Anlage wird voraussichtlich bis Anfang November technisch nachgerüstet. Am Markt wird nun spekuliert, dass sich in der Folge das Benzinangebot im Nordosten der USA verringern könnte.
Auch im Golf von Mexiko könnten Raffinerien kurzfristig stillgelegt werden, wenn Tropensturm Michael tatsächlich Kurs auf die Region nimmt. Der Sturm soll nach Berechnungen des National Hurricane Center am Sonntag an der Küste von Belize auf Land treffen und dann Richtung Norden weiterziehen. Mitte kommender Woche könnte Michael noch über der Yucatan-Halbinsel sein, hiess es. DJG/DJN/cln

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