Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

NEW YORK (awp international) - Dank einer Schlussrally im späten Geschäft hat der Ölpreis am Freitag ins Plus gedreht. Der führende September-Kontrakt auf ein Barrel Leichtöl der Sorte WTI zog zum Settlement um 0,8% oder 0,59 USD auf 78,95 USD an. Das Tageshoch lag bei 79,05 USD und das -tief bei 76,83 USD. Zunächst hatten schwache Zahlen zum US-Wirtschaftswachstum den Preis für Rohöl deutlich ins Minus gedrückt. Die US-Wirtschaft ist im zweiten Quartal um 2,4% gewachsen und damit etwas weniger als die erwarteten 2,5%.
Die BIP-Werte hätten das Bild einer stockenden Konjunkturerholung skizziert. Dies sei als Warnruf für die Ölnachfrage am Markt aufgefasst worden, hiess es im Handel. In der Folge stützten dann jedoch positive Daten zum Chicago-Einkaufsmanagerindex sowie die von der Universität Michigan nach oben revidierten Angaben zur US-Konsumentenstimmung den Ölmarkt. Unter Händlern wurde auch auf die Erholung am Aktienmarkt verwiesen, wo die BIP-Daten aus den USA zunächst auch für deutliche Abgaben gesorgt hatten.
"Die positiven Daten haben letztlich die negativen aufgewogen. Allerdings herrscht am Markt nicht viel Überzeugung, was die wirtschaftliche Erholung anbelangt", sagte Ölanalyst Phil Flynn von PFG Best zum Datenkranz. In den vergangenen Wochen sei am Ölmarkt Ausschau nach Zeichen zur wirtschaftlichen Entwicklung gehalten worden, um Prognosen über die Ölnachfrage treffen zu können. Aber die Daten hätten keine Klarheit geschaffen, daher habe der Ölpreis in der Handelsspanne zwischen 70 USD und 80 USD verharrt. Fundamental habe sich daran am Berichtstag nichts geändert, ergänzte ein Marktbeobachter.
Daher liege bei 80 USD auch weiterhin ein starker Widerstand, hiess es weiter. Händler zeigten sich skeptisch, ob angesichts voller Lager und unsicherer Konjunkturaussichten ein Sprung über die 80-USD-Marke kurzfristig möglich ist. Trotz der Sommerreisezeit in den USA lägen die Benzinbestände über dem Fünfjahresdurchschnitt, so ein Händler. DJG/DJN/flf

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

???source_awp???