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NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Die Ölpreise sind am Mittwoch nach deutlich gestiegenen US-Rohöllagerbeständen stark unter Druck geraten. Ein Barrel der US-Sorte West-Texas-Intermediate zur Auslieferung im Februar kostete 78,90 Dollar. Das sind 1,89 US-Dollar weniger als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent sank um 1,79 Cent auf 77,51 Dollar.
Die in der vergangenen Woche in den USA deutlich gestiegenen Rohöllagerbestände hätten zu einer weiteren Ausweitung der Kursverluste geführt, sagten Händler. Die Rohöllagerbestände waren um 3,7 Millionen Barrel (je 159 Liter) auf 331,0 Millionen Barrel gefallen. Die Destillate-Vorräte (Heizöl, Diesel) hatten um 1,4 Millionen Barrel auf 160,4 Millionen Barrel zugelegt. Die Benzinbestände waren um 3,8 Millionen Barrel auf 223,5 Millionen Barrel gestiegen. Diese Zahlen belegten, dass in den USA keine Angebotsknappheit an Öl und Ölprodukten besteht und das kalte Wetter lediglich ein vorgeschobenes Argument für den jüngsten Preisanstieg gewesen sei, sagten Händler.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist kräftig gesunken. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Mittwoch kostete ein Barrel am Dienstag im Durchschnitt 79,08 Dollar. Das waren 1,21 Dollar weniger als am Montag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./js/he

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