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WASHINGTON (awp international) - Die Ölpreise sind am Mittwoch belastet durch einen gestiegenen US-Dollar deutlich gefallen. Ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Mai kostete 80,61 US-Dollar. Das waren 1,30 Dollar weniger als zum Handelsschluss am Mittwoch. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent fiel um 1,07 Dollar auf 79,63 Dollar.
Vor allem die Stärke des US-Dollar belaste die Ölpreise, sagten Händler. So ist der Euro zum Dollar erstmals sei zehn Monaten unter die Marke von 1,34 Dollar gefallen. Ein höherer Dollarkurs macht Rohöl für Anleger aus anderen Währungsräumen teurer und dämpft so die Nachfrage.
In den USA sind die Lagerbestände an Rohöl in der vergangenen Woche zudem weiter gestiegen. Die Rohöllagerbestände sind laut Energieministerium um 7,3 Millionen Barrel (je 159 Liter) auf 351,3 Millionen Barrel geklettert. Die Benzinbestände sanken indes um 2,7 Millionen Barrel auf 224,6 Millionen Barrel. Die Destillate-Vorräte (Heizöl, Diesel) gaben um 2,4 Millionen Barrel auf 145,7 Millionen Barrel nach.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Mittwoch kostete ein Barrel (159 Liter) am Dienstag im Durchschnitt 77,54 US-Dollar. Das waren 79 Cent mehr als am Montag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.
js/stw

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