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NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Die Ölpreise haben am Freitag nur kurzzeitig von einem überraschenden Sprung des Ifo-Geschäftsklimas profitiert. Ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte WTI zur Auslieferung im September kostete am Mittag 78,93 US-Dollar und damit 37 Cent weniger als am Vortag. Zwischenzeitlich war der US-Ölpreis auf 79,60 Dollar gestiegen. Freundliche Aktienmärkte und die Sorge vor möglichen Wirbelstürmen hatten den Preis am Donnerstag bereits um mehr als zwei Dollar in die Höhe getrieben. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent sank um 35 Cent auf 77,47 Dollar.
Für einen Anstieg über 80 Dollar fehlt aus Sicht der Commerzbank gegenwärtig ein entscheidender Impuls. Dieser könnte sowohl von der Wechselkurs-Front kommen. Weiteren Antrieb bekamen die Ölpreise von den unerwartet starken Daten zum Ifo-Geschäftsklima in Deutschland. "Die deutsche Konjunkturlokomotive steht weiter unter Dampf", heisst es bei der DekaBank. Volle Auftragsbücher in der Industrie, Entspannung in der Eurolandperipherie und Sondereffekte hätten dieses Stimmungsfeuerwerk entflammen lassen. Die deutsche Erholung laufe gegenwärtig auf Hochtouren.
Die Unsicherheit über den Ausgang der Stresstests in Europa lastet laut Händlern etwas auf dem Markt. Alles warte gespannt auf die Ergebnisse des Bankenstresstests am Abend, hiess es am Markt. Die Ergebnisse sollen nach Börsenschluss in Europa um 18.00 Uhr bekanntgegeben werden.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist unterdessen gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Freitag kostete ein Barrel am Donnerstag im Durchschnitt 73,47 Dollar. Das sind 31 Cent mehr als am Mittwoch. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./jha/jsl

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