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NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Die Ölpreise haben am Freitag deutlich nachgegeben. Händler nannten als Grund das schwere Erdbeben in Japan. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im April kostete gegen Abend 113,99 US-Dollar. Das waren 1,44 Dollar weniger als am Vortag. Ein Falls der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) sank um 1,95 Dollar auf 100,75 Dollar. Zwischenzeitlich hatten die Notierungen sogar noch stärker nachgegeben.
Das schwere Erdbeben in Japan setzte die Ölpreise bereits im Vormittagshandel stark unter Druck. Japan ist nach China und den USA das weltweit drittgrösste Rohstoffverbrauchsland und bei nahezu allen Rohstoffen auf Importe angewiesen. Der Ölbedarf dürfte durch das Erdbeben zumindest vorübergehend zurückgehen, lautet das Argument der Commerzbank. Zudem hat das Beben dazu geführt, dass die Anleger noch vorsichtiger geworden sind und zuvorderst sichere Anlagen wie Staatsanleihen grosser Länder nachfragen. Bereits am Donnerstag hatten die Ölpreise recht deutlich nachgegeben.
Stützend wirken am Ölmarkt nach wie vor die Unruhen in Nordafrika und im Nahen Osten. Vor allem die blutigen Kämpfe in Libyen und Berichte über Beschädigungen der hiesigen Ölinfrastruktur werden von Experten genannt.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist indes weiter gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Donnerstag kostete ein Barrel am Donnerstag im Durchschnitt 110,71 US-Dollar. Das waren 75 Cent mehr als am Mittwoch. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./bgf/fn

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